Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Sinclair?
Vorsichtig zeigte Ben sein Lächeln, das aber sofort wieder verschwand. Was sollte er ihr auf diesen Blick antworten? Er hielt es für das beste, bei seiner Version zu bleiben.
„Manchmal, Mrs. Hawkins, geschehen eben Dinge, die sich nicht so ohne weiteres erklären lassen, und ich finde, das ist ganz gut so. Nehmen Sie es als Wink des Schicksals, mit heiler Haut davongekommen zu sein. Fordern Sie das Glück nicht zu sehr heraus, wer weiß, wie es beim nächsten Mal für Sie ausgeht.“ Ben beugte sich etwas vor. „Ich hoffe inständig, es wird kein nächstes Mal geben.“
In Patricia Hawkins’ großen Pupillen konnte Ben sein eigenes ernstes Gesicht wie im Spiegel betrachten. Vielleicht sah auch sie sich in seinen Augen, denn ihr Blick wurde plötzlich sanfter, sie lehnte sich zurück und goß sich einige Tropfen Milch in ihren Kaffee. Ohne umzurühren trank sie einen Schluck, und an ihrer Oberlippe blieben zarte Spuren des Getränkes haften, die sie mit der Serviette abtupfte. Nun sah sie ihn freundlich von der Seite an, als erwartete sie, daß ihr Gesprächspartner fortfuhr. Es entging ihr nicht, daß Ben nachdachte, schwankte, ob und in wieweit er ihrem stummen Drängen nachgeben sollte. Diese Frau war eine Richterin, eine Gesetzeshüterin, von ihr sollte er nichts zu befürchten haben. Sie würde sicher nicht zur Times laufen und lauthals Beschwerde darüber einlegen, am heutigen Abend im Casino ein kleines Vermögen gewonnen zu haben. Bevor die beiden stahlblauen Augen wieder Gelegenheit hatten, sich in ihrer gewohnten Manier auf ihn zu richten, begann Ben:
„Vielleicht gibt es die gute Fee ja tatsächlich, Mrs. Hawkins. Manchmal, wenn man nicht mit ihr rechnet. Auf Bestellung jedenfalls wird sie nicht erscheinen.“ Auch Ben trank von seinem Kaffee, bevor er den Gedanken beendete: „Und herausfordern sollte man sie erst recht nicht.“
   Nachdem die Dame eingesehen hatte, daß Ben ihr nicht mehr erzählen würde, plauderte sie ein wenig von sich. Sie lebte von ihrem Mann, einem Londoner Baulöwen, getrennt, hatte ihren Mädchennamen behalten und ging seit mehreren Jahren ihre eigenen Wege. Ihr Beruf füllte sie aus, ihr Freundeskreis war entsprechend klein, sie war sehr gebildet und kultiviert. Außerdem hatte sie eine überaus sympathische Angewohnheit: Niemals über andere zu reden, bestenfalls von anderen, das gefiel Ben. Er lauschte ihren Worten, dabei glitt seine Hand gedankenverloren in seine Tasche, und seine Fingerspitzen zogen die goldene Visitenkarte hervor, die ihm der fremde Gast dort hineingesteckt hatte. …
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