Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Den Grund dafür kannte er selbst nicht genau, zumal es Casinoangestellten im ganzen Land untersagt war, in einer der zahlreichen Spielbanken aktiv zu spielen. Dieses Verbot wurde auch strikt befolgt; aber Ben wollte gar nicht spielen.
   Wieder steuerte er den Porsche die Küstenstraße entlang. Es hatte sich ein wenig aufgehellt, Ben genoß das Panorama. Und das Fahrwerk dieses Sportwagens. Unter der Motorhaube arbeitete ein Triebwerk mit 460 PS, was die Überholvorhänge zum einen extrem verkürzte. Zum anderen zeigte das Auto auch in scharfen Kurven Eigenschaften, wie man sie sonst nur von Rennwagen kannte. Besonders gern fuhr Ben bergige Serpentinen, dort kontrollierte er das mitunter ausbrechende Heck mit seinem sensiblen Fuß am Gaspedal, so lief der Wagen auch in den engsten Kurven beinahe wie auf Schienen. Beinahe …
Benjamin lächelte, er liebte das, es war seine einzige Leidenschaft, wenn man es denn so nennen wollte. Dennoch benötigte er wegen der Geschwindigkeitsbeschränkungen auf der kurzen Strecke fast ebenso viel Zeit, wie alle anderen Verkehrsteilnehmer auch. Im Sommer nahm er hin und wieder das Verdeck ab, um den Fahrtwind zu spüren, dazu aber war es jetzt im März viel zu kalt. Zudem zählte Ben nicht zu jener Klientel, die mitten im Winter zähneklappernd demonstrierte, daß sie ein Cabriolet besaß.

   Der Londoner Croupier parkte sein Gefährt auf einem Platz am Strand von Brighton und fuhr mit dem Taxi zur Spielbank. Wie es der Zufall wollte, könnte jemand seinen Wagen vor dem Casino stehen sehen, das galt es zu vermeiden. Zwar war es ihm nicht verboten, eine Spielbank zu betreten, was aber sollte man dort tun, außer spielen? Das jedoch hatte Ben nicht vor; heute war er nur als Beobachter hier.
   Im Innern des Spielcasinos von Brighton herrschte eine verhaltene Atmosphäre, das grelle Licht des Tages mischte sich mit dem künstlichen der Deckenbeleuchtung und verbreitete eine verräterische Helligkeit, ungewohnt für die intime, für die geheime Situation, in der sich manch Spieler wähnte. Unbeobachtet zu sein, fremden Blicken entzogen, erfolgreich seine Absicht verbergend, so zu tun, als wäre er am Spiel überhaupt nicht interessiert, als sei er nur zufällig hier, als hätte er gar nicht vor zu spielen. Es war überall das gleiche, und es waren vorwiegend Männer.
Was am meisten vermißt wurde in all diesen Spielhallen, das war die Freude. Die Freude am Spiel. Stattdessen sah man verkrampfte Gesichter. …
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1 Kommentare online.
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Votan schreibt: 26. 12. 2024 03:19
Ist das immer noch der Porsche? Im Ernst, das ist gestelzt und langweilig.

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