Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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… 
„Es gibt hier in England eine Institution“, begann er vorsichtig, „die dafür Sorge trägt, daß in den Spielbanken auf der Insel alles mit rechten Dingen zugeht. Diese Organisation, das Syndikat, existiert von offizieller Seite nicht. Ihre Mitarbeiter überwachen die Casinos zu dem Zweck, damit deren Angestellte nicht in die eigene Tasche arbeiten; wenn einer die Kugel clever handhabt, ist das mit Hilfe eines Komplizen kein Problem. Des weiteren versuchen sie aber auch herauszufinden, ob beim Roulette das Glück die Kugel führt, oder ob nicht etwa ein eifriger Croupier zu gut wirft, ob er versucht, das Glück zu beeinflussen, aus welchen Gründen auch immer. Das Vertrauen der Spieler in die Bank hat oberste Priorität, Mr. Sinclair. Nicht nur in diesem Land.“
Sadde trank einen kleinen Schluck des heißen aromatischen Getränkes, bevor er fortfuhr.
„In England allerdings, Mr. Sinclair, scheint man in Sachen Manipulation besonders eigen. Dieses Syndikat, von dem ich spreche, wird von den Spielbanken Großbritanniens finanziert, von allen. Und gut finanziert, Mr. Sinclair, sehr gut. Die Mitglieder dieser Organisation haben reichlich Mittel zur Verfügung; dafür tun sie auch einiges. Auch andere kleine Betrügereien, die im Zusammenhang mit dem Glücksspiel stehen, decken sie auf. Alle.“
Der Besucher machte nur eine kurze Pause, während der er sich zurücklehnte.
„Wenn ein Angestellter in Verdacht gerät, wird er von dieser Organisation verwarnt. Ändert sich seine Einstellung nicht, wird er bedroht, und sollte auch das nicht fruchten, muß er mit ernsten gesundheitlichen Konsequenzen rechnen.“
Was auf den ersten Blick wie eine verdeckte Drohung anmutete, war von dem Gast keineswegs so beabsichtigt; er wollte Ben nicht drohen. Er wollte, er mußte ihn warnen. Nachdenklich rieb Mr. Sadde seine rechte Hand. Jener Stelle, an welcher der Stumpf des Mittelfingers aus der Handfläche ragte, widmete er sich besonders intensiv, dabei sah er Ben nicht an.
   Für Benjamin Sinclair kam dieser Bericht nicht ganz unerwartet. In Kollegenkreisen munkelte man bereits seit geraumer Zeit, daß eine solche Institution existierte, aber Kontakt mit den Leuten hatte noch keiner gehabt. Wahrscheinlich war ihr Casino nicht interessant. Hatte sich das nun geändert?
Ben stand auf und ging zum Fenster. Draußen lag Nebel auf dem feuchten Rasen, der noch immer die braunen Blätter des letzten Herbstes beherbergte; irgendwie paßte das Wetter draußen zu der Stimmung im Inneren des Hauses. …
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