Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Was der Mann sagte, hatte etwas Beunruhigendes, Bedrohliches, wenngleich Ben nicht recht glauben mochte, daß er sich in unmittelbarer Gefahr befand. Immer war er der Ansicht gewesen, was er mit seiner rechten Hand zuwege brachte, würde niemandem auffallen, wäre einzig und allein seine private Angelegenheit. Allem Anschein nach war dies nicht der Fall. Jetzt nicht mehr!
„Ich habe Sie beobachtet, Mr. Sinclair, Sie werfen phantastisch, unnachahmlich. Ich sage das als Kollege.“
Abrupt verstummte der Gast, und etwas wie Wehmut umspielte seinen Mund. Ben trat vom Fenster zurück und setzte sich wieder, wohl ahnend, daß nun eine weitere Erklärung des Arabers folgen würde.
„Sie sollten das nicht auf die leichte Schulter nehmen, Mr. Sinclair! Solange Sie nicht konfrontiert worden sind mit diesen Leuten, können Sie deren Existenz auf naive Weise ruhig leugnen. Aber sie sind kein naiver Mensch, und wenn sie ertappt werden, stehen Sie auf deren Liste, dann haben Sie keine ruhige Minute mehr. Wohin Sie auch gehen.“
   Im Anschluß erzählte er Ben von seinen eigenen Erfahrungen mit dem Syndikat. Tareb Sadde war im Emirat geboren, in Liverpool aufgewachsen und in einem Casino in Manchester als Croupier beschäftig gewesen. Seine Trefferquote war noch nicht einmal sonderlich beeindruckend, dennoch wurde man auf ihn aufmerksam. Er hatte zuweilen erfolgreich versucht, Unglücklichen ihren Verlust teilweise wieder zukommen zu lassen, indem er sie beim Werfen begünstigte. Scheinbar machte er das nicht ganz so geschickt wie er glaubte, denn eines Tages wurde er nach Dienstschluß von einem Herrn in einem eleganten Anzug darauf angesprochen. Selbstredend bestritt er jegliche Absicht.
Es kehrte wieder Ruhe ein, und er hielt sich zurück mit seinen Samariterdiensten. Aber er hatte seine Finger doch nicht immer genau unter Kontrolle, was zu einem zweiten Besuch des Syndikats führte. Zwei Männer legten ihm seinerzeit in der Dunkelheit des Casinoparkplatzes nahe, den Beruf zu wechseln, wollte er nicht riskieren, eines Tages mit einer schweren Verletzung in einem der Krankenhäuser der Stadt zu liegen. Die beiden Herren wirkten äußerst seriös, und ihr gesittetes Auftreten war es letztlich, das ihn veranlaßte, sich dennoch in Sicherheit zu wiegen. Und das war ein folgenschwerer Fehler.
„An einem Abend im vorletzten Sommer“, fuhr Sadde fort, „saß ein junges Fräulein an meinem Tisch, ganz am Boden zerstört, den Tränen nahe. Die junge Frau war drauf und dran, ihr Hab und Gut zu verspielen. …
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