Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Nun sollten gerade Probleme anderer Leute nicht unsere Sorge sein, wie Sie wissen; dafür wurden wir ausgebildet, um Mitleid nicht zu empfinden. Aber wie das Leben so spielt, die Dame tat mir leid, und plötzlich gewann sie eben eine größere Summe. Das Verhalten des jungen Fräuleins, das sich überschwenglich freute, war an sich völlig normal, bis auf die Tatsache, daß es die Angestellten nicht teilhaben ließ an seinem Glück. Aber auch das kommt zuweilen vor, wie Sie wissen. Am nächsten Morgen fanden sie mich besinnungslos am Bridgewater Kanal. Mein rechter Mittelfinger fehlte. Soviel zu den durchaus ernstgemeinten Ratschlägen des Syndikats.“
Hatte zu Beginn der Unterredung noch das eine oder andere Mal ein leichtes Lächeln Bens Gesicht erhellt, so war es nach dieser Erzählung verschwunden.

***

   Der rauhe Nordseewind blies ihm ins Gesicht, Benjamin steckte das Fernglas in die Tasche seiner Windjacke und marschierte los; beim Gehen kamen ihm oftmals gute Gedanken.
Tareb Sadde, der in besagtem Emirat geboren wurde und beste Kontakte dorthin unterhielt, hatte ihm ein märchenhaftes Angebot unterbreitet, das abzuschlagen ihm beinahe gar nicht möglich war. Während des Gehens massierte Ben unbewußt den Mittelfinger seiner Wurfhand.
Was für ein Finger! Ben liebte seinen rechten Mittelfinger innig, war geradezu vernarrt in ihn. So sensibel wie der eines Pianisten war er, oder der einer Harfenistin. Der Gedanke, daß er verletzt werden oder er ihn gar verlieren könnte, verursachte bei Ben das Gefühl totaler Hilflosigkeit; als würde man ihn seines Lebensinhaltes berauben.
Ein Finger, der in der Lage war, ihm zu einem Leben in Luxus zu verhelfen - aber auch ein Glied, das trainiert sein wollte. Jedesmal, wenn er aus einem längeren Urlaub zurückkehrte, brauchte er mehrere Tage, um wieder sein gewohntes Niveau zu erreichen. Das fiel natürlich niemandem auf, außer ihm selber, aber dieser Umstand zeigte deutlich, allein das Training war entscheidend für den Erfolg oder – die Mittelmäßigkeit.
Um auf der Stelle seine Koffer zu packen, dafür war Benjamin zu sehr mit England verwurzelt. Er benötigte eine Bedenkzeit. Im Augenblick bestand für ihn keine akute Gefahr, außerdem vertraute er ein wenig auf die Seriosität dieser Leute vom Syndikat. Auch ihn würden sie warnen, sollten sie ihn denn jemals verdächtigen.
   Ben verließ den Strand, ging zurück ins Hotel, duschte, zog sich um und verließ Eastbourne in Richtung Brighton, er wollte dem dortigen Casino einen kurzen Besuch abstatten. …
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