Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Immer, wenn ein Spieler anstelle eines Jetons einen Geldschein aufs Feld legte, wurde das vom Croupier kommentiert, weiter nichts. Es war erlaubt.
„Rien ne va plus!“
Die Elfenbeinkugel rollte langsam in ihrer Bahn, geradezu bedächtig zog sie ihre Kreise, ein leises Klickern deutete an, daß sie nun die Rinne verlassen hatte, zwei weitere Male klickte es, schließlich lag die Kugel auf der Zwei, gedämpft ertönte der Gong. Die beiden Angestellten am Tisch sammelten jene Chips ein, die nicht gewonnen hatten und machten sich an die Auszahlung. Immer begannen sie mit den kleinen Gewinnen, mit den doppelten, mit den vierfachen usw., bis sie letztendlich zu der Zwei gelangten. Der Linkshänder stapelte so viele Spielmarken übereinander, daß sie jeden Moment umzufallen drohten, was aber nicht geschah. Alsdann schob er mit seiner vergoldeten Harke den Stapel auf die Zwei und ließ ihn dort liegen. Ben griff sofort zu, nahm den 35 - fachen Gewinn zusammen mit dem Geldschein an sich, drehte sich um, legte einen Chip für die Angestellten aufs grüne Tuch, den Lefty sofort im dafür vorgesehenen Schlitz versenkte, und ging an die Bar.
Nach einem Glas Mineralwasser trat er an die Wechselstelle am Eingang, ließ sich seine Spielmarken eintauschen und verließ augenblicklich das Casino. Nur so konnte er sich einigermaßen sicher fühlen, von niemandem bemerkt worden zu sein.
   Gemütlich spazierte Ben zurück zu seinem Wagen, der gut und gerne zwei Kilometer entfernt parkte. Am heutigen Tag hatte er zum ersten Mal in seinem Leben auf diese Weise gespielt. Und bei Licht betrachtet war es überhaupt kein Spiel gewesen, sondern eine äußerst gewinnbringende Tätigkeit. In seiner Tasche befanden sich nun, abzüglich des Jetons für die Angestellten, 3400 Pfund mehr als vorher, steuerfrei. Das war mehr als ein Monatsgehalt; ein hübsches Urlaubsgeld, wie er gutgelaunt bemerkte. Sogar die Sonne ließ sich jetzt blicken, als ob auch sie dem glücklichen Gewinner ihren Segen erteilen wollte. Und dennoch, ganz wohl fühlte sich Ben nicht dabei. So leicht war es gewesen, so unglaublich einfach! Kaum zehn Minuten hatte er an diesem Spieltisch zugebracht und nur mit einem vergleichsweise geringen Betrag gearbeitet ...
   Da es nicht zu seinen Aufgaben zählte, Kollegen unter diesem Aspekt beim Werfen zu beobachten, hatte Benjamin von dieser seiner Fähigkeit nichts geahnt. Wie ein Erwachen war es über ihn gekommen. Es war nichts Ungesetzliches, im schlimmsten Fall ein wenig unmoralisch. …
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