Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Selbst bei jenen, die zu den glücklichen Gewinnern zählten, suchte man das eigentliche Glück vergeblich. Die Gier hingegen, die konnte man allenthalben entdecken. Und diese Gier mochte Ben nicht.
Er kannte sie alle, diese Typen, denen man vielfach sofort ansah, daß eine Krawatte nicht zu ihren Alltagskleidungsstücken zählte. Die als Verlierer schon armselig genug dastanden, und deren Armseligkeit durch ihre Kleidung noch unterstrichen wurde. Es war saubere Kleidung, kein Zweifel, meistens. Aber die Art, wie sie getragen wurde, verriet dem geübten Beobachter mehr von seinem Besitzer als alles andere.
   Auch die ‚Profis’ fanden sich hier in Brighton an den Tischen ein, vor sich den unverzichtbaren Schreibblock und in der Hand den Kugelschreiber, alle Zahlen notierend, die gefallen waren. Manche saßen einfach nur da und notierten; spielten niemals. Zeigten aber dabei ein solches Interesse, als ginge es um ihre Existenz. Oftmals mußte einer von ihnen mit Nachdruck gebeten werden, entweder den Platz frei zu machen oder endlich einmal einen Jeton aufs Grün zu legen.
Aufdringlich waren sie nicht, das konnte man nicht sagen, sie belästigten niemanden. Sie waren nur präsent, achteten auf alles, schrieben mit, manch einer ließ zwischendurch ein erleuchtetes Nicken erkennen. Im Großen und Ganzen aber waren sie nicht sonderlich beliebt, weil sie im eigentlichen Sinne nichts für das Spiel taten, obwohl sie irgendwie dazugehörten. Sonderbare Gestalten, aber es gab sie in allen Casinos der Welt. Selbst in Las Vegas traf man welche.
   Ben trank einen Tee an der Bar; es wurde nicht gern gesehen, wenn Gäste ein Getränk mit in die Spielhalle nahmen. Seine Blicke schweiften umher, um festzustellen, ob er hier Bekannte treffen würde. Das war offenbar nicht der Fall und er schlenderte in die Halle.
An den zahlreichen Tischen wurde eifrig gespielt, und soeben hörte man den leisen Gong an Tisch acht. Dieser Gong ertönte immer dann, wenn ein Spieler die richtige Zahl gesetzt hatte und den 35-fachen Gewinn einstecken durfte. Es war dies ein gewisser Ansporn für die Anwesenden, es ihm gleich zu tun. Ben kannte diese Sitte hier und fand sie ganz nett. Aufmerksam ging er durch die Reihen. Vor einem Black Jack Tisch blieb er kurz stehen und sah den Akteuren zu. Es war fast aussichtslos, hier viel Geld zu gewinnen. Nahezu immer gewann die Bank. Und dennoch ging es mit rechten Dingen zu, weil der Spieler immer mehr Punkte vorweisen mußte als der Bankhalter; …
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