Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Oh, wie ich dieses Spiel hasse! Es ist unglaublich, wie sehr einen diese Kugel in ihren Bann zieht. Ich verdiene nun wirklich nicht schlecht in meinem Beruf, mein Mann auch nicht, man kann wohl sagen, wir sind zu den finanziell Bessergestellten zu rechnen, aber dennoch. Es bedarf schon eines überaus starken Charakters, sich dieser ungeheuren Faszination zu widersetzen.“
Mrs. Hawkins unterbrach sich nur kurz, als der Wirt den Kaffee brachte, abstellte und sich wieder entfernte.
„Ich habe Ihnen gesagt“, sprach sie danach etwas gedämpfter weiter, „daß ich heute mit fünfhundert Pfund im Casino eingetroffen bin. Im Verlaufe des Abends waren daraus 2900 geworden - fragen Sie mich nicht, wie. Im Anschluß habe ich fast alles wieder verspielt. An Ihrem Tisch. Warum? Es war mir einfach nicht möglich aufzuhören, mir selbst einzugestehen, daß ich nun mein ganzes Geld verloren hatte, daß es unwiederbringlich fort war, weg. Und dort auf dem Tisch lag doch noch so viel davon. Das war eine schwierige Situation für mich.  Insofern kann ich diesen Bankier jetzt etwas besser verstehen. Nicht entschuldigen, wohlgemerkt, nur verstehen. Ich denke, das war auch für mich eine Erfahrung fürs Leben. So hoffe ich doch!“
Und der Augenaufschlag, mit dem sie Ben bedachte, schien ehrlich gemeint. Benjamin Sinclair hörte ihr aufmerksam zu, sie war eine interessante Gesprächspartnerin und eine bemerkenswerte Frau; er schätze ihr Alter auf fünfunddreißig Jahre. Ihre etwas bleiche Gesichtsfarbe ließ darauf schließen, daß sie zu viele Stunden in geschlossen Räumen verbrachte und zu wenige im Freien. Ihr sinnlicher Mund war dezent mit Lippenstift bemalt, ein zartes geschmackvolles Rot, das ihn etwas größer erscheinen ließ. Ihre Hände waren schlank, wie ihre ganze Gestalt, und den Ringfinger ihrer rechten Hand, mit der sie manchmal leise auf der Tischplatte trommelte, zierte ein wuchtiger Ring, viel zu groß für eine Frauenhand. Ben erkannte auf dem schwarzen Stein eine goldene Waage, das Symbol der Gerechtigkeit.
Das Auffallende jedoch waren ihre Augen, stahlblaue Augen, die ihr Gegenüber fixierten, es festhielten, die es beständig zu befragen schienen. Fast stellte sich bei Ben ein gewisses Unbehagen ein, als säße er vor einem Tribunal; was bei ihrem Beruf schließlich auch kein Wunder war. Und ihr Gesicht nahm die gleiche Position ein wie bei ihrer ersten Frage, mit der sie das Gespräch eröffnet hatte: Warum haben sie das getan, Mr. …
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