Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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… „Bitteschön! Das ist für die hilfreichen Angestellten!“
Gott sei Dank hielten sich derartige Eruptionen in Grenzen. Um einiges unangenehmer waren allerdings die Belästigungen der Croupiers von seiten der Gäste. Tagtäglich versuchten wildfremde Leute mit Ben ‚gemeinsame Sache’ zu machen - sprich, zu erreichen, daß er ‚ihre’ Zahlen warf - um anschließend mit ihm zu teilen. Manche forderten ihn lautstark dazu auf, andere wiederum taten dies äußerst diskret; es verstand sich von selbst, daß weder Benjamin noch seine Kolleginnen oder Kollegen jemals auf derartige Angebote eingingen. Die Fähigkeiten der Croupiers, die Kugel punktgenau auf die richtige Zahl zu werfen, wurden von den Casinobesuchern in aller Regel maßlos überschätzt. Zwar erlebte man hin und wieder Situationen, in denen ein und dieselbe Zahl mehrere Male hintereinander getroffen wurde – sehr zur Freude jener, die ihre Einsätze auf dieser Zahl hatten stehen lassen – aber in diesen besonderen Momenten war lediglich allgemeines Staunen angesagt, und die Mehrzahl glaubte an die Gesetze der Wahrscheinlichkeit. Nicht so Benjamin; er wußte es besser.
    Seit mehr als 15 Jahren war er in diesem Beruf tätig. Weil seine Mutter aus finanziellen Gründen nicht in der Lage gewesen war, ein Kind großzuziehen, hatte Benjamin Sinclair seine Kindheit bei Adoptiveltern verbracht. Nach deren Ableben - sie waren bei seiner Adoption bereits über fünfzig Jahre alt – hatte es ihn, da es an Geld nicht mangelte, in Internate in der Gegend um Oxford und in der Schweiz verschlagen. Gleich nach seiner Militärzeit, die er bei der Marine verbrachte und die ihn weit auf der Welt umherreisen ließ, hatte er mit seiner Ausbildung begonnen, in verschiedenen Spielbanken Englands gearbeitet, bis er schließlich hier in London eine feste Anstellung erhielt. Und die Arbeit bereitete ihm viel Freude.
Eines schönen Tages jedoch machte er eine verhängnisvolle Entdeckung: Von seiner kurzen Pause zurückgekehrt, hatte er gerade den Roulettetisch von seiner Kollegin Anne übernommen, als er dreimal in Folge die 28 warf. Das war an sich noch nichts Ungewöhnliches. Wenn ihm dabei nicht aufgefallen wäre, daß er die beiden letzten Würfe an exakt derselben Stelle des Rades, mit genau derselben Intensität angesetzt hatte. Dies war keine allzu leichte Aufgabe, wenn man bedenkt, daß die Roulettescheibe nach jedem Spiel gestoppt und in die entgegengesetzte Richtung gedreht wird. …
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