Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Er tat hier seinen Job, und der sollte dafür Sorge tragen, daß das Casino gewann. Dafür bezahlten sie ihn schließlich.
„Ausgezeichnet!“ kam es aus dem Mund des dunkelhaarigen Mannes, „geradezu köstlich.“
Ben drückte einen Knopf unter dem Tisch, und wenige Sekunden später erschien seine Ablösung.
Das war so üblich. Immer, wenn ein Gast zudringlich zu werden drohte, wechselten sie den Mann am Rad aus, das beruhigte die Szene fast augenblicklich. Benjamin zog sich in den Aufenthaltsraum zurück und schickte einen Blick durch das kleine, von außen verspiegelte Fenster. Auch der Araber hatte seinen Platz verlassen und sprach mit Jordan, dem Geschäftsführer. Ben konnte erkennen, wie dieser mehrere Male freundlich aber bestimmt den Kopf schüttelte. Danach verlor sich der Fremde aus Bens Blickfeld.
   Kaum hatte Benjamin nach der Pause seinen Platz wieder eingenommen, sein freundliches Lächeln aufgesetzt, als der Orientale aufs neue auftauchte und sich auf seinen vorherigen Stuhl setzte; auch er schenkte Ben ein freundliches Lächeln. Aber es war ein Lächeln, bei dem Ben sich unwohl zu fühlen begann. Nichts war unangenehmer als ein Lächeln von Menschen, denen man gerade das Geld aus der Tasche zog. Außerdem wußte Ben diese Freundlichkeiten nur zu gut zu deuten. Wieder einmal wollte jemand sich mit ihm verbrüdern, wollte ihn dazu verführen, für ihn zu spielen, für ihn zu gewinnen. Obwohl diese Untugend eigentlich nicht zu dem Erscheinungsbild des Fremden paßte.
Viele stellten sich das so einfach vor: Sie gewannen mit Hilfe des Croupiers viele tausend Pfund, und danach überreichten sie heimlich und bei Nacht und Nebel - unmittelbar vor der Casinotür - dem hilfreichen Komplizen seinen Anteil.
Unangenehm waren diese Momente immer, wie oft man auch damit konfrontiert wurde. Ben spielte weiter, und wieder setzte der Mann hundert Pfund auf die Neun. Es war gegen halb zwei Uhr morgens, Bens Tisch praktisch leer. Außer dem Fremden saßen noch zwei Frauen am mit grünem Tuch bespannten Spieltisch. Diesmal traf Ben die 31, links neben der 9 gelegen. Auf diese Weise wollte er dem Spieler vermitteln, daß es nur sehr schwer oder überhaupt nicht möglich war, exakt die gewünschte Zahl zu treffen. Daß er sie gar nicht zu treffen beabsichtigte, blieb sein Geheimnis.
„Genial, einfach brillant!“ frohlockte der Araber spontan und erhob sich. „Ich denke, ich hätte da vielleicht einen Job für Sie, Mr. Sinclair.“
„Ich habe einen Job“, entgegnete Ben freundlich, und schickte einen kurzen Seitenblick hinüber zu seinem Kollegen an der Bank, „herzlichen Dank! …
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