Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Patricia legte die Zeitung aus der Hand, faßte in eine der Schreibtischschubladen, holte ein Couvert hervor und legte die darin enthaltenen Geldscheine auf den Tisch. Ruhig zählte sie 350 000 Pfund ab, der verbliebene Rest verschwand wieder im Schubfach. Die beachtliche Summe steckte sie in den Umschlag zurück. Alsdann zog sich einen leichten Mantel über und verstaute das Geld sorgfältig in der Innentasche.
   Der rote Jaguar brachte sie zur ‚Gallery Rose’, inmitten der Londoner City, die um diese Tageszeit von Menschen überschwemmt war. Wie Ameisen liefen sie kreuz und quer, wie mit Tüten und Taschen bepackte zweibeinige Ameisen. Patricia stellte ihren Wagen auf den Kundenparkplatz und betrat die Galerie. Der Inhaber kam ihr entgegen und begrüßte sie herzlich.
„Nun, Mrs. Hawkins, wie ist das werte Befinden?“
„Ausgezeichnet, Mr. Morley. Ich würde sogar sagen, es könnte gar nicht besser sein. Ich bin hier, um auf Ihr Angebot zurückzukommen. Ich hoffe, es gilt noch.“
„Sie sprechen von dem Matisse. Selbstverständlich gilt mein Angebot.“
Mr. Morley führte Patricia in einen Nebenraum, öffnete eine schwere Stahltür und holte ein eingepacktes Gemälde hervor. Ohne Hast löste er die braune Verpackung, stellte das Bild auf eine Staffelei und schaltete einen hellen Strahler ein. Im Raum entstand der Eindruck, als wäre er von Tageslicht durchflutet. Patricia trat an das Bild heran, ihre Augen leuchteten vor Begeisterung mit dem Strahler um die Wette. Immer wieder änderte sie ihre Perspektive, schaute einmal von der einen, Momente später wieder von der anderen Seite das kostbare Frauengemälde an.
„Abgemacht, Mr. Morley! Sie können ihn wieder einpacken, ich nehme ihn gleich mit.“
Der Galerist wickelte den Matisse ein und ging damit in sein Büro, dicht gefolgt von der Richterin. Patricia holte den Umschlag aus ihrer Tasche und blätterte 350 000 Pfund in neuen Scheinen auf die dicke Schreibtischplatte aus Glas.
„Bis demnächst, Mr. Morley.“
Patricia nahm das Bild zusammen mit Quittung und Zertifikat, verabschiedete sich von dem Mann freundlich und trug das Bild etwas unbeholfen zur Tür.
„Ich lasse Ihnen das Bild gerne nach Hause bringen, Mrs. Hawkins!“ rief Mr. Morley ihr hinterher, der ein Einsehen hatte mit der sich plagenden Frau.
„Nicht nötig“, keucht Patricia, und es entstand der Eindruck, als hielte sie eine Diebesbeute in Händen. Nicht Glück war es, was ihr Gesicht ausdrückte: Es war Gier. …
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