Rien ne va plus
Seite 90 von 262

Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
Spannungskurve: Lesen & bewerten
Wertung der anderen Leser:
Leserwertung
Spannungskurve
Anzahl Leser
zu wenig Daten
34 % gelesen
A     A     A
… 
„Mr. Sinclair! Nun ist es aber wirklich Zeit, Sie haben lange genug geschlafen“, hörte er von unendlich weit her eine durchdringende Stimme rufen.
Es war ihm nicht einmal möglich zu sagen, ob es sich um eine weibliche oder eine männliche handelte, ob man die Stimme überhaupt menschlich nennen konnte. Möglicherweise bildete er sich alles nur ein, träumte er all dies nur.
Eine Ewigkeit später hörte er die Worte erneut, verstand aber deren Sinn nicht. Wieder rief die Stimme laut und dröhnend seinen Namen, nun glaubte er, sie als weiblich identifiziert zu haben. Verwirrt öffnete er seine verklebten Augenlider, es war heller Tag.
Er befand sich in einem Zimmer mit Kruzifix an der Wand. Sofort schloß er die Augen wieder, das grelle Licht blendete ihn entsetzlich, verursachte ihm beinahe körperliche Schmerzen. Allmählich kehrten seine Erinnerungen zurück, das dumpfe Unbehagen in seiner linken Schulter ließ keinen Zweifel daran, daß nicht ein Traum es war, der ihn in ein Bett hinein preßte, sondern die nackte Wirklichkeit.
   Die Realität hatte ihn endgültig eingeholt. Erneut öffnete er die müden Augen, unter großer Anstrengung versuchte er, sie offen zu halten, aber Erfolg war ihm noch nicht beschieden. Weitere lange Minuten vergingen, bis sein Bewußtsein völlig zu ihm vordrang, ihn anstieß, ihn rüttelte, ihm zu verstehen gab, daß der Schlaf nun unwiderruflich zu Ende ging. Benjamin blieb ruhig auf dem Rücken liegen und versuchte sich zu sammeln.
Es ist vorbei, sagte er sich schließlich. Du bist in Sicherheit, die Brücke ist weit, weit weg. Durch schmale Augenschlitze betrachtete er seine unmittelbare Umgebung. Er lag in einem Bett, das umrahmt war von weißen Gittern. Ein Kinderbett, dachte er. Ich liege in einem Kinderbett. Und an der Wand dieses Kreuz.
Benjamin versuchte sich aufzurichten, unterließ es jedoch, nachdem er feststellen mußte, seine beiden Handgelenke waren festgebunden.
Warum haben sie mich festgebunden? war sein erster, wirklich klarer Gedanke, und die grausige Erinnerung an die düstere Lagerhalle kehrte schlagartig zurück, wurde aber sofort  zurückgedrängt. Eine Schwester trat in sein Blickfeld, eine große Frau mit blonden, zu einem Pferdeschwanz zusammengebundenen Haaren. Ben versuchte zu sprechen, seine Stimme versagte ihm den Dienst. Nun erst begriff er, daß er Durst hatte, immensen Durst sogar, sein Gaumen war völlig ausgedörrt. Die Schwester erkannte es, goß etwas Wasser in ein Glas und führte es an seinen Mund. …
Diese Seite hat mir gefallen - weiter lesen
...war OK - weiter lesen
...sollte überarbeitet werden - weiter lesen
  ◄ zurück blättern  
Beurteilen Sie den Text bitte fair.
Ihre echte Einschätzung hilft dem Autor seine Texte zu verbessern.
2934 Leser seit 1. Jan. 2025 für diesen Abschnitt

Noch kein Kommentar zu dieser Seite.
Sei der Erste!
Gedankenaustausch: Hinterlasse dem Autor einen Kommentar.

Bitte Sicherheitskode links abtippen.
✔ Akzeptieren 🛠 Anpassen Mit "Akzeptieren" stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysen und personalisierte Inhalte durch uns oder Drittanbieterseiten gemäß Datenschutzerklärung zu. Sie können diese Einstellungen idividuell anpassen.
Privatsphäre-Einstellungen
Um Ihnen ein optimales Webseiten Erlebnis zu bieten, setzen wir Cookies ein. Dies sind kurze Zeichenketten, welche die Website in Ihrem Browser hinterlegen darf. Dazu zählen Cookies für den Betrieb und die Optimierung der Seite als auch zum Speichern von Einstellungen und Funktionalitäten. Wir möchten Ihnen die Wahl geben, welche Cookies Sie zulassen. Ihre Wahl können Sie jederzeit durch löschen der Cookies für diese Seite ändern.

Cookies dieser Kategorie dienen den Grundfunktionen der Website. Sie dienen der sicheren und bestimmungsgemäßen Nutzung und sind daher nicht deaktivierbar.



Cookies dieser Kategorie ermöglichen es, die Nutzung der Website zu analysieren und die Leistung zu messen. Sie tragen zudem zur Bereitstellung nützlicher Funktionen bei. Insbesondere Funktionen von Drittanbietern. Das Deaktivieren wird diese Funktionenj blockieren. Einige Inhalte – z.B. Videos oder Karten können ggf. nicht mehr dargestellt werden. Außerdem erhalten Sie keine passenden Artikelempfehlungen mehr.



Marketing-Cookies werden von Partnern gesetzt, die ihren Sitz auch in Nicht-EU-Ländern haben können. Diese Cookies erfassen Informationen, mithilfe derer die Anzeige interessenbasierter Inhalte oder Werbung ermöglicht wird. Diese Partner führen die Informationen unter Umständen mit weiteren Daten zusammen.

Einstellungen speichern       ✔ Alle akzeptieren