Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Er hatte keine Ahnung, was ihn da festhielt, was ihn daran hinderte, hinunter auf den Sockel zu fallen und seinem Leben ein Ende zu bereiten. Zu Beginn spürte Ben nur einen dumpfen Schmerz in seiner Schulter, ansonsten vermochte er sich nicht zu rühren, war wie betäubt.
‚Ein Schraubstock hält mich fest’, war sein Gedanke. ,Ein Schraubstock, wie jener letzte Nacht’. Momentan war der Schmerz für ihn noch erträglich, denn noch immer wirkte die Beruhigungsspritze vom Vorabend. Ben kam sich plötzlich so albern vor.
‚Wie ein Fisch am Haken’, dachte er bei sich, ‚ein Fisch! Ich bin ein Fisch’, als er unvermittelt Stimmen hörte.
„Sind Sie wach?“ rief jemand herunter, und „Wie fühlen Sie sich? Antworten Sie!“
Gott, wie fühlt man sich, wenn man eigentlich seit vielen Minuten tot sein müßte. Wie ein Fisch!
„Hallo, Sir“, erneut war von oben die freundliche Stimme zu hören, „bitte bewegen Sie sich nicht, wir holen Sie herauf.“
Jetzt sprach der Einsatzleiter Alex Ferguson etwas leiser zu ihm herab, seine Stimme klang sehr beruhigend, und Ben wurde ruhig, trotz des dumpfen Gefühls in seiner linken Schulter und der schrecklichen Erkenntnis, daß es sich hierbei sicherlich um eine schwerwiegende Verletzung handelte. ‚Bewegen Sie sich nicht’. Wie sollte er? Er verhielt sich ruhig, hätte auch in seiner Lage kaum etwas anders tun können. Vielleicht ein wenig zappeln, aber das wäre seiner Schulter nicht gut bekommen, denn der Schmerz begann nun langsam doch, ihn zu übermannen und sich auf die verletzte Schulter zu konzentrieren. Durch die Aufregungen der letzten Viertelstunde war sein Kreislauf richtig in Gang gekommen und sorgte nun dafür, daß die Reste des Beruhigungsmittels rapide abgebaut wurden. Mittlerweile verspürte Ben sogar starke Schmerzen, fühlte den kalten Stahl in seiner Brust, biß die Zähne zusammen, damit er nicht laut zu schreien anfing.
   Kratzende Geräusche ließen erahnen, jemand wurde am Seil zu ihm heruntergelassen, kurze Zeit später sah er einen uniformierten Mann in einem Gurt direkt neben sich hängen. Behutsam faßte der Helfer Ben an der unverletzten Schulter und sah ihm in die Augen. Der Mann nickte ihm freundlich zu, erkannte Bens Schmerzen und rief nach oben, man solle ihm ein entsprechendes Schmerzmittel herunterreichen.
   In Bens Kopf stritten sich zwei Seelen. Die eine bestand darauf, in den Tod stürzen zu wollen. Die andere jedoch - und es war jene, die ein wenig die Oberhand zu gewinnen schien – schüttelte sein Innerstes, versuchte es wachzurütteln, war bestrebt, ihm die ganze Tragweite seines Vorhabens vor Augen zu führen, und wie es aussah, mit Erfolg. …
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