Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Kraftlos fiel Bens Arm nach unten, die Aufnahme entglitt seinen Fingern, landete auf dem Pfad.
Wieder starrte Ben auf den mächtigen Verband, von dem seine Hand vollständig eingewickelt war. Der pochende Schmerz darin war im Moment zweitrangig geworden, ganz andere Gedanken drängten sich in den Vordergrund. Benjamin Sinclair wollte es nicht begreifen, daß sie ihn zum Krüppel gemacht, ihm sein Leben und seine glänzenden Aussichten in seinem Beruf verpfuscht hatten. Und wie er so dasaß und zurück auf die Kew-Bridge in der Ferne starrte, kam es abgrundtief über ihn: Was sollte er anfangen mit seinem Leben, jetzt, ohne Mittelfinger, ohne seinen magischen Finger, mit dem er imstande gewesen wäre, im Emirat Millionen zu verdienen?
Diese Brücke war hoch genug. Sicher über zwanzig Meter, einen Sturz von dort oben würde er nicht überleben. Erneut rannen ihm Tränen der Verzweiflung übers Gesicht. Vor ihm floß träge die Themse dahin, ein paar Wasservögel paddelten stromaufwärts.
„Gänse“, kam es tonlos über seine Lippen, während er ihnen hinterher stierte.
   Schwerfällig stand er auf. Die Sonne jetzt im Rücken, war sein neues Ziel die Kew-Bridge. In diesem Augenblick hatte Benjamin Sinclair mit seinem Leben abgeschlossen, wollte nicht mehr. Das Roulette war ein Teil seines Lebens gewesen, der wichtigste Teil; nun war es aus damit. Schwer stapften seine Beine in die Richtung, aus der er vor wenigen Minuten erst gekommen war, dorthin, wo die prächtig gewölbte Brücke stand, die seinem Leben ein Ende setzen sollte.
   Das Zentralgestirn war auf seiner Bahn etwas höher gestiegen, als Benjamin wieder bei der alten gemauerten Steinbrücke anlangte. Er lief hindurch und fand am linken Pfeiler eine Treppe, die nach oben führte. Mühsam schleppte er sich die steilen Stufen empor, als er am Ende der Stiegen auf ein Gitter stieß. Der Ausgang war versperrt durch ein stabiles Metallgeflecht. Offensichtlich wollte man dadurch verhindern, daß Kinder hinauf auf die stark befahrene Straße liefen. Ben faßte mit der linken Hand den oberen Rand des Stahls und versuchte, sich hinauf zu ziehen, auch den schmerzenden rechten Arm legte er darüber. Schließlich gelang es ihm, sein rechtes Bein über das Gitter zu schwingen, nach kurzer Anstrengung überwand er das Hindernis und plumpste auf der anderen Seite des Gitters auf den schmalen Gehweg, der über die Brücke führte.
Keuchend erhob er sich, schwankte und stolperte auf die Fahrbahn. …
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