Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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… 
Nachdem Patricia in der gestrigen Nacht die Docks verlassen hatte, war sie in Bens Wohnung gefahren, um dort auf ihn zu warten, aber er war nicht erschienen. Gegen sechs Uhr morgens fuhr sie nach Hause, um sich umzuziehen. Noch länger zu warten hätte keinen Sinn ergeben. Ihr Dienst begann um 8. Patricia hatte heute in einem Fall zu entscheiden, bei dem es um Diebstahl ging, um Betrug und schwere Körperverletzung innerhalb der Familie. Eine schmutzige Angelegenheit.

   Die Verhandlung war im Gange. Die beiden Angeklagten - eine schlanke Frau von 45 Jahren, mit dunklen, langen Haaren, Apothekengehilfin, sowie ein Gebrauchtwagenhändler, etwas jünger als sie - bestritten die Vorwürfe des Gerichts, leugneten beharrlich alle gegen sie erhobenen Anschuldigungen, saßen mitunter nur auf ihren Plätzen und schüttelten ihre Köpfe. Auf der anderen Seite saß der Ehemann der Beschuldigten Frau, der als Nebenkläger auftrat, er hatte den Kopf abgewendet, wagte nicht einmal sie anzusehen.
Für das Gericht lag der Fall klar: Die Frau hatte stets über ihre Verhältnisse gelebt und das Geld ihres Mannes mit vollen Händen ausgegeben; zudem hatte sie diverse Liebhaber, von denen einer heute als Zeuge geladen war.
Im Dezember des letzten Jahres hatte sie mit Hilfe des Mitangeklagten ihren Mann überfallen. Diese Tat hatte seinerzeit wegen der besonderen Brutalität und der selbst für britische Verhältnisse außergewöhnlichen Kaltblütigkeit, mit der die beiden vorgegangen waren, in der Presse für viel Aufsehen gesorgt.
Am Vortage des Heiligabend war der Ehemann, ein Londoner Diamantenhändler, mit einer  wertvollen Fracht unterwegs gewesen, von der seine Frau Kenntnis hatte. In einem Koffer, mittels einer Kette an seinem rechten Handgelenk befestigt, befanden sich ungefasste  Diamanten im Wert von 6 Millionen Pfund. Nicht seine eigenen; sie waren für die Londoner Schmuckbörse bestimmt. Als er die Firma verließ und seinen Wagen bestieg, wartete bereits ein Mann im Fond, hielt ihm eine Waffe an den Kopf und zwang ihn, aus der Stadt hinaus zu fahren. An abgelegener Stelle wurde er genötigt, den Wagen zu stoppen, sofort wurde ihm mehrmals ein schwerer Gegenstand auf den Kopf geschlagen, woraufhin er das Bewußtsein verlor.
Als man ihn später fand, fehlte der Koffer samt Inhalt - und seine rechte Hand lag abgetrennt auf dem Boden seines Wagens! Auf Anraten der Ehefrau hatte der Täter anstelle der Kette einfach die Hand des Mannes abgesägt, und dessen Tod billigend in Kauf genommen. …
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