Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Als dies geschehen war, wurde der Gurt langsam etwas in die Höhe gezogen, nur soviel, daß Bens Gewicht zum größten Teil im Gurt hing, seine verletzte Schulter somit entlastet wurde. Jetzt erst begann der Arzt, die Verletzung genauer zu untersuchen.
„Wir brauchen die Brechschere!“ rief er hinauf, und kurz darauf wurde sie von einem weiteren Mann am Seil herunter gebracht.
„Haben Sie Schmerzen?“ fragte der Mediziner.
Benommen schüttelte Ben den Kopf, sprechen wollte er nicht mehr, er schämte sich. Welch alberne Frage. Natürlich hatte er Schmerzen, aber das Mittel begann zu wirken, alles an ihm schien einzuschlafen.
Neben ihm hängend begannen die beiden Feuerwehrleute nun, mit der Brechschere das Eisenstück, welches aus Bens Brust ragte, so dicht wie möglich an seiner Kleidung abzuschneiden. Kein leichtes Unterfangen, denn der Stab war über 4 Zentimeter dick. Aber den versierten Männern gelang es schließlich unter Aufbietung aller Kräfte, den Stab zu kappen. Nun galt es, Benjamin vorsichtig von diesem rauhen metallenen Spieß herunter zu heben. Drei Mann zogen von oben gleichzeitig den Gurt an, in dem Ben hing, der Arzt führte den schlaffen Körper des Schwerverletzten sachte nach vorn, immer darauf gefaßt, jeden Moment mit einem Schwall hellroten Blutes konfrontiert zu werden.
Vernünftig wäre es allemal gewesen, den Stab direkt hinter Bens Rücken abzuschneiden und in der Klinik das rostige Stück Eisen zu entfernen, dafür aber reichte der Platz zwischen Mauer und Rücken nicht aus. Eine derartige Befreiungsaktion erlebten alle Beteiligten zum ersten Mal.
   Ben war ohnmächtig geworden, tiefe Finsternis hielt ihn gnädig umklammert. So bemerkte er nicht, wie der Arzt in schwindelnder Höhe notdürftig seine Wunde versorgte, er sodann in die Höhe gehievt, über das Brückengeländer gehoben und in den Helikopter gelegt wurde. Nacht war es geworden um ihn, schwarze, bodenlose Nacht. Kein Traum störte seine ersehnte Ruhe, kein Geräusch, nichts.

***

      Als Patricia am darauffolgenden Morgen einen Blick in die Zeitung warf, Bens Bild darin entdeckte und den dazugehörigen Artikel las, erkannte sie den Grund ihrer vergeblichen Anrufe: Das Blatt berichtete von Verstümmelung und schwersten Verletzungen des Opfers, Patricia war bestürzt. Seinen Beruf konnte er nie mehr ausüben, so viel war klar. Was aber wäre, wenn er seine andere, seine einzigartige Fähigkeit nicht mehr in ihren Dienst stellen würde?
Lange währte ihre Bestürzung nicht. …
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