Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Ben trank in gierigen Schlucken, und ein weiteres Stück seiner selbst kehrte zu ihm zurück.
„Was ist mit mir?“ war die erste Frage, die er an die Krankenschwester richtete.
„Es geht Ihnen gut, Sie sind im Charing Cross Hospital. Ihre Schulter ist verletzt. Ich bin Schwester Margret“, bekam er zur Antwort, der Donner in ihrer Stimme war nun verschwunden.
„Warum sind meine Hände ... festgebunden?“ wollte Ben wissen.
„Das wird Ihnen nachher der Doktor sagen.“
Ben, der sich während der letzten Stunden beständig, aber völlig unbewußt, von seinen Fesseln zu befreien suchte, spürte nun, da er richtig wach war, daß seine Hände mit weichen Binden an den Gitterstäben des Bettes festgezurrt waren. Er hob etwas den Kopf an, blickte auf seine linke Schulter, sah den dicken Verband, und augenblicklich kam der Schmerz. Als hätte jemand zwei Stromkabel miteinander verbunden, so unmittelbar durchfluteten die Wellen seine verletzte Schulter, Panik überkam ihn.
„Haben Sie Schmerzen?“ fragte die Frau in Weiß, und in ihrer Stimme schwang deutlich mehr Routine als tatsächliches Mitgefühl.
Ben nickte stumm, die Schwester spritzte eine klare Flüssigkeit in den Tropf, dessen Schlauch in seiner linken Unterarmvene mündete, und nach kurzer Zeit schon ließ der pochende Schmerz etwas nach, ganz verschwinden wollte er nicht.
„Machen Sie doch bitte meine Hände los, Schwester ... “, klagte Ben hilflos.
„Schwester Margret. Und die Binden darf nur der Arzt lösen.“
Ben drehte den Kopf zum Fenster und versuchte, die Uhrzeit zu schätzen. Wie lange lag er wohl schon hier? Seine Gedanken kehrten zurück zur Themse, zu der äußerst gewagten Rettungsaktion in luftiger Höhe, zu seinen Gefühlen, seiner Scham, seiner absoluten Hilflosigkeit. Niemals im Leben war Ben derart wehrlos gewesen, abhängig von anderen Menschen. Aber im Moment fühlte er sich wie in einer Zwangsjacke, und je mehr er sich erholte, desto deutlicher wurde sein Drängen nach Bewegung, unwillkürlich begannen seine Hände ihre Tätigkeiten wieder aufzunehmen, versuchten sich zu befreien von der unerträglichen Qual des Gefesseltseins.
Da wurde die Tür geöffnet, herein trat ein Mann in einem grünen Kittel, an welchem leichte Blutspuren zu sehen waren. Zielstrebig trat er neben Bens Bett, griff nach dessen Hand und fühlte den Puls, ein zufriedenes Kopfnicken folgte.
„Mein Name ist Dr. Norman, ich habe Sie operiert. Sie haben Glück gehabt, unglaubliches Glück, Mr. …
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