Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Als die Regierung jedoch vor einiger Zeit das Projekt stoppte, saß er auf der Straße; die Arbeitslosigkeit in dieser Region war hoch. Daher stand Timothys Maschine in letzter Zeit öfter mal zu Hause, ihm fehlte das Geld für den Kraftstoff. Nicht so heute. Heute war er nach dem Tanken von der Mobil-Station weggefahren ohne zu bezahlen und fühlte sich deswegen gar nicht wohl in seiner Haut; so etwas tat er für gewöhnlich nicht.
   Simon und Raoul hatten Arbeit, noch. Raoul war 34 und der kräftigste von allen. Er schuftete in einer Metallfirma, schweißte schwere Rahmen zusammen. Bei einem Betriebsunfall vor Jahren hatte er beide Vorderzähne eingebüßt, was ihm ein debiles Aussehen eintrug, wenn er grinste; und er grinste oft. Hin und wieder erzählte er, die Zähne habe er bei einer Massenschlägerei in der Stadt verloren - in der Clique aber wußten sie es besser.
Simon, etwas jünger, war ein Kollege von Raoul, arbeitete in der Versand–Abteilung, lenkte einen schweren Gabelstapler und verfrachtete Kisten auf Eisenbahnwaggons. Beide, Raoul und Simon, hatten die Schule abgebrochen, sich schwere Maschinen gekauft und genossen auf diese Weise ihre Freiheit; oder das, was sie dafür hielten. Es wurde auch schon mal ein Auto aufgebrochen, man schlug sich eben so durch.
Simon gähnte, auch Debbie machte einen recht verschlafenen Eindruck. Plötzlich stand Raoul auf.
„Ich habe Hunger“, sagte er in dem gewohnt aggressiven Ton, der seit langem Einzug gehalten hatte in der Gruppe, „wer kommt mit zu McDonalds?“
Es war nicht weit. Sie fuhren fast jeden Abend dort hin, daher bedurfte es keiner langen Überredung. Die drei anderen erhoben sich ebenfalls, zusammen verließen sie das Lokal und setzten sich auf ihre schweren Maschinen. Raoul fuhr voraus, dahinter Simon mit Debbie als Sozia, Timothy bildete das Schlußlicht.

   Ihre Motorräder hatten sie in 50 Meter Entfernung abgestellt. Die drei Männer und die Frau begaben sich zu Fuß in die Richtung, in der das Feuer leuchtete. Ihre Bäuche waren gefüllt mit Hamburgern und Pommes Frites, Simon trug einen Sechserpack Bier.
Gleich beim Verlassen des Schnellrestaurants war ihnen der helle Schein aufgefallen, der weit entfernt und halb verdeckt von Büschen zu ihnen herüberflackerte. Augenblicklich faßte Raoul den Entschluß, dort einmal nachzusehen; vielleicht konnten sie ja wieder einmal ein paar Camper erschrecken. Vielleicht hatten die auch ein bißchen Kleingeld für die Clique . …
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