Rien ne va plus
Seite 233 von 262

Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
Spannungskurve: Lesen & bewerten
Wertung der anderen Leser:
Leserwertung
Spannungskurve
Anzahl Leser
zu wenig Daten
89 % gelesen
A     A     A
… 
In Bens Gesicht zeigte sich unauffällige Freude, denn mit dem heutigen Abend war das Thema Schutzzoll fürs erste erledigt. Vielleicht für immer. Sadde widmete sich wieder seinen anderen Gästen. Ben empfand es als angenehm, ihm bei der Arbeit zuzusehen, wie er mit seinen weißen Handschuhen mal da einen Gast berührte, mal hier an einer Bank etwas gerade rückte, dort ein Kompliment aussprach, um im nächsten Moment wieder eine ernste Frage zu beantworten. Sadde war die Seele des Geschäfts, Ben war stolz, ihn zum Mitarbeiter zu haben. Und zum Freund.

***

   Es war Winter geworden in London. Tareb parkte seinen Wagen immer an der gleichen Stelle. Bescheiden, wie er war, fuhr er einen Audi. Er war ein vermögender Mann, hatte es nicht nötig, mit seinem Reichtum zu protzen. Zudem war ein Audi, ein Wagen, der drüben in Deutschland gebaut wurde, weniger auffällig als beispielsweise ein Bentley. Oder gar ein Rolls Royce. Tareb saß schon des öfteren in einer dieser Nobelkarossen, konnte sich jedoch nicht mit dem Gedanken vertraut machen, selbst ein solches Gefährt zu besitzen. Jedweder Prunk war ihm zuwider. Ebenso Janet. Nie hätte er sie dazu bewegen können, in ein Automobil zu steigen, dessen Wert den eines Einfamilienhauses übertraf.
Der Audi parkte unter einer Straßenlampe, und die schwach erleuchtete Umgebung spiegelte sich im glänzenden Lack. Sadde betätigte die Fernbedienung, stieg ein und fuhr sofort los. Es war wie immer spät geworden auf dem Schiff, Janet schlief hoffentlich schon.
Obwohl sie schwanger war, traf er sie in den frühen Morgenstunden zuweilen wach im Bett liegend an. Irgendwie schien sie immer auf ihn zu warten. War erst beruhigt, wenn sie seine Wärme neben sich spürte. Janet war eine wunderbare Frau.
   Tareb, tief in Gedanken versunken, bemerkte den Wagen zu spät. Er versuchte, das Steuer herumzureißen, da krachte es schon. Der Fahrer eines alten Renaults war ihm ungebremst in die rechte Seite gerast. Sadde bremste ab, hielt am linken Straßenrand, stieg aus und besah sich den Schaden. Das hatte noch gefehlt. Er war müde, wollte nur noch nach Hause.
Der Fahrer des Renaults war ebenfalls ausgestiegen und mit ihm zwei weitere Männer. Die Straße war menschenleer, sie kamen auf Sadde zu. Den Schaden, den sie verursacht hatten, ignorierten sie. Einen der Männer kannte Sadde. Er war groß, um die Vierzig. Es war Mr. Green! Die beiden anderen trugen Baseballschläger in Händen …
Was ihm nun bevorstand, wußte Sadde. …
Diese Seite hat mir gefallen - weiter lesen
...war OK - weiter lesen
...sollte überarbeitet werden - weiter lesen
  ◄ zurück blättern  
Beurteilen Sie den Text bitte fair.
Ihre echte Einschätzung hilft dem Autor seine Texte zu verbessern.
2934 Leser seit 1. Jan. 2025 für diesen Abschnitt

Noch kein Kommentar zu dieser Seite.
Sei der Erste!
Gedankenaustausch: Hinterlasse dem Autor einen Kommentar.

Bitte Sicherheitskode links abtippen.
✔ Akzeptieren 🛠 Anpassen Mit "Akzeptieren" stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysen und personalisierte Inhalte durch uns oder Drittanbieterseiten gemäß Datenschutzerklärung zu. Sie können diese Einstellungen idividuell anpassen.
Privatsphäre-Einstellungen
Um Ihnen ein optimales Webseiten Erlebnis zu bieten, setzen wir Cookies ein. Dies sind kurze Zeichenketten, welche die Website in Ihrem Browser hinterlegen darf. Dazu zählen Cookies für den Betrieb und die Optimierung der Seite als auch zum Speichern von Einstellungen und Funktionalitäten. Wir möchten Ihnen die Wahl geben, welche Cookies Sie zulassen. Ihre Wahl können Sie jederzeit durch löschen der Cookies für diese Seite ändern.

Cookies dieser Kategorie dienen den Grundfunktionen der Website. Sie dienen der sicheren und bestimmungsgemäßen Nutzung und sind daher nicht deaktivierbar.



Cookies dieser Kategorie ermöglichen es, die Nutzung der Website zu analysieren und die Leistung zu messen. Sie tragen zudem zur Bereitstellung nützlicher Funktionen bei. Insbesondere Funktionen von Drittanbietern. Das Deaktivieren wird diese Funktionenj blockieren. Einige Inhalte – z.B. Videos oder Karten können ggf. nicht mehr dargestellt werden. Außerdem erhalten Sie keine passenden Artikelempfehlungen mehr.



Marketing-Cookies werden von Partnern gesetzt, die ihren Sitz auch in Nicht-EU-Ländern haben können. Diese Cookies erfassen Informationen, mithilfe derer die Anzeige interessenbasierter Inhalte oder Werbung ermöglicht wird. Diese Partner führen die Informationen unter Umständen mit weiteren Daten zusammen.

Einstellungen speichern       ✔ Alle akzeptieren