Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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   Mit ruhiger Hand tauchte Ben den Teelöffel in die Zuckerdose, ließ die braunen Körner in das dampfende Glas rieseln, rührte kurz um und legte den Löffel auf die Untertasse. Lange schaute er in die besorgten Augen seines Gegenübers, schließlich lehnte er sich zurück.
Das Büro von Lt. Robart hatte sich nicht verändert. Es war spartanisch eingerichtet wie eh und je, Ben beabsichtigte, nicht länger als nötig hier zu verweilen; das aromatische Getränk aber mundete ihm.
Die Ergebnisse der Untersuchung lagen vor. Anhand der Reste des Sprengstoffs, von Tauchern der Feuerwehr aus der kalten Themse gefischt, erkannten die Spezialisten schnell seine militärische Herkunft. Das machte die Suche nach dem oder den Tätern nicht gerade leichter. Pioniere der britischen Armee benutzten den hoch brisanten Sprengstoff, um Straßen von Felsbrocken zu befreien oder einen tonnenschweren feindlichen Panzer weg zu sprengen; in fast allen Kasernen war er zu finden. Mehr Rätsel gab der Zünder auf. Es handelte sich um einen von einem Amateur gebauten Säurezünder, der nicht richtig funktioniert hatte. Auch war nur ein Teil der Ladung explodiert. Alles in allem hatte Ben, der Herrscher über das Glück, an jenem Abend selbst unglaubliches Glück gehabt; und mit ihm die Gäste auf der Gambling Palace. Nicht einen Moment zu früh war die Bombe über Bord gegangen. Nach Angaben eines Experten hätte die Sprengkraft der gesamten Ladung ausgereicht, das ganze Schiff in Stücke zu reißen.
Scotland Yard war keinen Schritt weiter gekommen. Es gab keine Zeugen, niemand hatte etwas gesehen. Mr. Robinson, alias Mr. Green, jener Streifenpolizist aus Chelsea, hatte ein Alibi und schied als Täter aus, und Lt. Robart hielt nichts in Händen, was zur Beruhigung der Lage auf dem Schiff hätte beitragen können.
   Bens Geduld war an einem Scheideweg angelangt. Seine Existenz und die seiner Angestellten und Gäste wurde massiv bedroht, er mußte sich wehren, wollte er zwischen den gnadenlosen Mahlsteinen des Syndikats nicht hilflos zerquetscht werden. Im Gegensatz zu den Behörden, die sich an die Gesetze halten mußten, die selbst Verbrecher laufenließen, weil irgendeinem Richter die Beweise nicht ausreichten, konnte Ben auch andere Wege beschreiten, um diesem brutalen Spiel aus Macht, Geld und Unersättlichkeit ein Ende zu bereiten.
Seine Methoden waren nicht weniger erfolgreich, wenngleich sein Ziel bisher nicht die Verletzung oder gar die Beseitigung eines Gegners gewesen war. …
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