Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  „Der 29.5.“
Ben warf, konnte sich bei so viel Vertrauen eines Lächelns nicht erwehren, und nachdem die Kugel zum Stillstand gekommen war, ertönte der Gong erneut. Die beiden älteren Herrschaften wurden unsicher. Irgendwie trauten sie der Sache nicht ganz, als nun schon wieder 350 Pfund auf ihrem Feld lagen. Voller Ungläubigkeit sahen sie einander an, und als Ben zum neuen Spiel aufforderte, ließen sie ihren Gewinn auf der 29 liegen.
Es war offensichtlich, die beiden kannten die Regeln nicht und scheuten sich ganz einfach, den Betrag eigenmächtig vom Feld zu nehmen. Dieses Verhalten empfand Benjamin als so sympathisch, daß er die Kugel noch ein weiteres Mal auf die 29 rollen ließ. Das nette Paar hatte davon nichts mitbekommen, den beiden ging das alles viel zu schnell. Ben rechnete pflichtbewußt ab, und unversehens lagen über 12 000 Pfund direkt vor den beiden. Nun waren sie völlig ratlos, was sie anfangen sollten, waren nicht einmal in der Lage sich zu freuen. Nach langem Zögern und mit Hilfe von Bens gutem Zureden erhoben sie sich ungläubig, liefen mit ihrem Gewinn zur Wechselstelle und tauschten die Chips um, kamen aber nochmals zurück. Die Frau legte wie verzaubert eine Spielmarke im Wert von 100 Pfund auf den Tisch, und beide verabschiedeten sich höflich, aber ein wenig unsicher. Benjamin bedankte sich ebenso höflich und steckte den Obolus in den Schlitz. Auch so etwas erlebte man im Casino. Aber äußerst selten.

   Plötzlich stand sie da. Direkt am Kopfende des Großen Tisches. Wie eine Erscheinung trat sie auf, wie eine Hetäre betrat sie die Szene, wohl wissend um den Eindruck, den zu erwecken sie imstande war. Ein hautenges schwarzes Kleid betonte ihre Körperformen, dezentes Make-up verlieh ihr ein puppenhaftes Aussehen. Sie setzte sich auf einen freien Stuhl und sah Ben herausfordernd an. Die Szene erinnerte ein wenig an ihren Kurzbesuch im Emirat, als sie ebenfalls an seinem legendären Tisch Platz genommen hatte. Seine Meinung jedoch war unverändert geblieben, sein Gesicht zeigte jenen berufsmäßigen Ausdruck.
Patricia legte ihre Spielmarken vor sich aufs Grün, wartete einige Spiele ab und schob schließlich, in aller Bescheidenheit, einen roten Hundert Pfund Jeton auf die Null. Unbeirrt warf Benjamin die 36, denn dieses Feld war frei. Nach dem Einzug der Chips forderte er zum nächsten Spiel auf. Wieder lagen 100 Pfund auf der Null, erneut fiel die Kugel auf die 36.
Nachdem diese verflixte weiße Kugel sich auch beim fünften Versuch nicht entschließen konnte, die mindestens ebenso verflixte Null zu treffen, stand Patricia mit versteinerter Miene auf. …
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