Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Mit einem bitterbösen Seitenblick auf Ben verließ sie den Tisch wieder und setzte sich an die Bar. Sadde stand in der Nähe, hatte das Spiel beobachtet und konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen.
So einfach, wie sich das manch einer vorstellt, geht es im Leben nicht zu, hätte man sein Lächeln interpretieren können. Benjamin spielte unbeeindruckt weiter. Eine Zeitlang sah er Patricia noch an der Bar sitzen; als er wieder einmal hinüberschaute, war der Ort verwaist.

   Am darauffolgenden Samstagabend kam ein Mann vom Wechselschalter, ließ seinen Blick über die Gäste schweifen, entdeckte den Tisch auf dem Sockel und steuerte ihn zielstrebig an. Er war stattlich, athletisch gebaut, hatte dunkelblonde Haare und trug den obligatorischen maßgeschneiderten, teuren Anzug. Nach einem weiteren Blick über die Anwesenden setzte er sich. Seinen rechten Mittelfinger zierte ein gewaltiger Ring, mit einem unübersehbaren blauen Stein versehen. Er wirkte deplaziert. Benjamin nahm es zur Kenntnis, zumal der Gast es nicht versäumte, von Beginn an demonstrativ eben mit dieser rechten Hand seine Chips aufs grüne Tuch zu legen. Er begann mit einem Einsatz von 100 Pfund, den er auf der 18 plazierte. Die Zahl 18 stand für die zu erwartende Summe: 1,8 Millionen. Die Kugel fiel auf die 18, der Gast, den Ben auf etwa 45 Jahre schätzte, nickte zufrieden und nahm lächelnd seinen Gewinn in Empfang; für ihn schien alles nach Plan zu laufen.
Um den gewaltigen Betrag von 1.8 Millionen Pfund überhaupt zu erreichen, stieg er sogleich voll ein und setzte kühn 10 000 Pfund - das offizielle Limit an diesem Tisch - auf die 11. Ben warf die 10, der Gesichtsausdruck des beringten Gastes veränderte sich ein ganz klein wenig. Aber offenbar war er informiert, daß nicht jeder Wurf zum Erfolg führte. Daher legte er erneut 10 000 Pfund auf die 11, Ben warf die 9. Diese Manöver setzten sich fort, Ben warf stets eine weitere Zahl tiefer, und nach einer Reihe von Spielen hatte der Mann nicht nur seinen Optimismus sondern auch mehrere zehntausend Pfund eingebüßt. Sadde stand am Tischende, erneut Bens einzigartiges Geschick bewundernd, das Glück zu manipulieren.
   Nicht einer der anderen Spieler am Tisch bemerkte etwas von dem stillen und dennoch verbissen geführten Kampf, der sich in ihrer unmittelbaren Nähe abspielte, das Spiel lief völlig normal, nur Sadde blickte vergnügt drein.
Nach wenigen Minuten stand der Mann mit dem Ring gelassen auf, lächelte beherrscht, warf Ben trotz des Lächelns einen kalten Blick zu und verließ den Tisch. …
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