Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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***

    Fast einen ganzen Monat lief der Spielbetrieb auf der Gambling Palace reibungslos, die Besucher strömten, Mengen von Chips wurden gewechselt und verspielt. Das Casino hatte mittlerweile hohe Versicherungen für alle seine Angestellten abgeschlossen, in Anbetracht der jüngsten Vergangenheit eine unumgängliche Notwendigkeit. Die unglückliche Julie, die durch das Syndikat ihren Mittelfinger eingebüßt hatte, bekam vom Casino eine Abfindung, die es ihr ermöglichte, ein sorgenfreies Leben zu führen; abgesehen von ihrem traumatischen Erlebnis, das sie nie wieder vergessen und an welches die Lücke, die ihre Hand aufwies, sie zeitlebens erinnern würde.
   Das Restaurant auf dem weißen Schiff hatte sich einen Ruf erarbeitet, der weit über die Grenzen Londons hinaus reichte, was dazu führte, daß ohne Reservierung kaum eine Sitzgelegenheit zu bekommen war. Auch das Personal des Schiffs genoß die Gaumenfreuden ausgiebig in der eigens hierfür eingerichteten Kantine.
   Es war ein unscheinbarer Donnerstag im November. Ben hatte das Rad an seinen Kollegen Sean abgegeben und genehmigte sich gegen 1 Uhr nachts einen kurzen Imbiß, als er von Sadde unerwartet Besuch erhielt. Sie teilten sich die Aufsicht, entweder war Ben oder Sadde im Casino, meist beide, aber einer mußte immer anwesend sein. Umso erstaunter blickte Ben auf seinen Freund, bei dem zu Hause er letzten Sonntag wieder Gast gewesen war.
 „Schnell, Benjamin, komm!“
Mehr hatte Sadde nicht gesagt, aber die Art, wie er Ben ansah, deutete auf nichts Gutes hin. Sofort stand Ben und lief ohne zu fragen hinter Sadde her. Der führte ihn lange Treppen hinunter, Gänge entlang, bis ins zweite Unterdeck. Dort, im ersten Maschinenraum, der eine angenehme Wärme ausstrahlte, stand der Hausmeister der Gambling Palace, Mr. Hopkins, und zeigte mit der Hand auf ein kleines Paket unter einer Rohrleitung, die an der inneren Bordwand entlang lief. Durch Zufall hatte er es bei einem seiner Kontrollgänge entdeckt. Ein Päckchen, nicht größer als ein Schuhkarton, verschnürt mit einer schwarzen Kordel, zwischen zwei Heizungsrohre geklemmt. Sofort trat Ben näher, das Paket in Augenschein zu nehmen.
„Tareb“, sagte er warnend, „wenn es das ist, wofür ich es halte, sollten wir schleunigst das Schiff evakuieren und ein Sprengstoffkommando anfordern! Oder es ist eine Attrappe ...“
„Wenn es das ist, wofür wir es halten, ist es für eine Evakuierung wahrscheinlich längst zu spät! …
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