Jetzt, da dieser Mr. Green dingfest gemacht worden war, sollte der Betrieb nicht mehr unter seinen bitterbösen Attacken leiden. Eines allerdings wußten Ben und Sadde nur zu gut: Das Syndikat bestand aus mehr Personen als aus einem Mr. Green. Aber die heutige Polizeiaktion würde nicht ohne Wirkung bleiben auf das Verhalten der anderen Mitglieder, letztendlich würden sie nachgeben.
***
Die Nachricht schlug wie eine Bombe ein! Ungläubigkeit, Fassungslosigkeit und eine ungeheure Wut war bei den Angestellten des Casinos zu spüren. Scotland Yard hatte diesen Mr. Green am nächsten Tag wieder freigelassen!
Er hatte alle gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurückgewiesen, wußte nichts von einem Syndikat, allein die Aussage von Mr. Beckham stand gegen ihn. Das genügte dem Haftrichter nicht für eine Anklage. Selbst die Aussagen von Sadde und Ben, denen der Mann ganz offen gedroht hatte, fielen nach Ansicht des Richters nicht ins Gewicht.
Benjamin hatte augenblicklich einen schwerwiegenden Verdacht und sein erster Schritt war, sich nach dem Namen des Richters zu erkundigen, der aber hieß nichts Hawkins, sondern Mailer.
Es war unfaßbar! Da hatten sie einen Mann der Organisation in Händen, und die Polizei ließ ihn wieder laufen, weil das von oben so angeordnet wurde. Lieutenant Robart selbst war bestürzt, konnte aber seinen bescheidenen Einfluß nicht geltend machen. Er brauchte Beweise. Oder mehrere Personen, denen Mr. Green eindeutige Angebote gemacht hat.
Tags darauf brachte Beckham den Scheck zurück und legte ihn auf den Schreibtisch in Bens Büro. Überrascht und gerührt zugleich bestanden beide, Sadde und Ben, darauf, daß er seinen Lohn behalten sollte.
Die Situation der Gambling Palace war mitnichten als rosig zu bezeichnen. Hilflosigkeit war aller Orten zu spüren, Angst beinahe, Mißtrauen auf jeden Fall allen neuen Gästen gegenüber. So konnte es nicht weiter gehen, sollte der Betrieb nicht noch mehr darunter leiden.
In Benjamin keimte eine winzige Saat auf, deren Mutterpflanze den Namen Mr. Green trug und dessen bürgerlichen Namen nebst Adresse er von Lt. Robart in Erfahrung bringen konnte. Es handelte sich um einen Mr. Robinson, seines Zeichens Streifenpolizist in Chelsea, wo er auch seinen Wohnsitz hatte. Ben fand seinen Namen auch auf jener Liste, die ihm einst Mr. Hargreaves in seiner Todesangst auf der Brücke bei Burting diktiert hatte und die sich noch immer in seinem Besitz befand. …
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