Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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… “
Sadde hatte recht. Und bis das Sprengstoffkommando eintraf, konnte wer weiß was passieren. Anders als im Kleinen Bittersee, als während der Suezkanaldurchquerung eine Treibmine die Gambling Palace zu einem unfreiwilligen Aufenthalt zwang, handelte es sich hierbei nicht um eine Mine. Und die Art, wie das Päckchen dort hineingezwängt worden war, deutete auch nicht auf einen Bewegungszünder hin. Diese Bombe besaß einen anderen Mechanismus, der den Zünder in Gang setzte, aber wann? Es war keine Zeit zu verlieren.
Als hätte jemand das etwas zu groß geratene Paket mit Gewalt auf die richtige Größe gestutzt und zwischen die beiden Rohre gepreßt, genau so steckte das verschnürte Etwas an seinem Platz. Mit einer erstaunlichen Ruhe und Gelassenheit faßte Ben das Päckchen an, wollte es vorsichtig heraus ziehen, aber es steckte fest.
Benjamin war kein Feuerwerker - und jeder Bombenexperte hätte schon allein beim Zusehen die Flucht ergriffen - daher gab es für ihn keine Alternative: Entweder flog sein ganzes Schiff in die Luft und mit ihm Hunderte von Besuchern, oder er schaffte es, das Päckchen rechtzeitig hinauszubefördern. Wieviel Zeit ihm dafür blieb, vermochte er nicht zu sagen. Der mutmaßliche Bombenleger hatte es versäumt, einen Zettel daneben zu legen, auf welchem man ablesen konnte, wann exakt die Explosion erfolgte; je früher Ben zur Tat schritt, desto besser waren seine Chancen.
„Ruf das Sprengkommando und - kümmere dich um die Gäste!“ sagte er ruhig zu dem Freund, „und man soll die Treppen freihalten.“
Sadde und der Hausmeister liefen eilig nach oben, Ben widmete sich seiner gefährlichen Aufgabe. In Augenblicken wie diesem kam ihm seine verborgene Eigenschaft zugute, die er schon fast wieder vergessen hatte: Sein Unvermögen, Angst zu empfinden.
In dem warmen Raum herrschte Stille. Totenstille. Ganz nah trat Ben heran und besah sich erneut das Paket. Er warf einen Blick zur Tür, überlegte kurz - und griff zu. Als ginge es um einen Holzkeil, den er entfernen sollte, so entschlossen zog Ben an dem Paket, solange, bis er es in seinen Händen hielt. Es war nicht leicht, wog etwa 3 kg. Die Erkenntnis, viele Menschen würden ihr Leben verlieren, wenn diese Bombe auf dem Schiff detonierte, machte ihm seine Entscheidung einfach, denn daß es sich um einen Sprengkörper handelte, stand für ihn außer Zweifel. Das Paket in seinen kostbaren Fingern, verließ Ben den Raum und lief ruhig den Gang entlang bis hin zur Treppe. …
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