Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Er befand sich im zweiten Unterdeck, und das lag unterhalb der Wasserlinie, hier gab es keine Fenster im Schiffsrumpf, aus denen man das Paket hätte hinauswerfen können. Er mußte es nach oben aufs Hauptdeck tragen und dort weit über Bord schleudern. Jede heftige Bewegung, jede Erschütterung vermeidend, als ob er ein Tablett mit randvollen Gläsern tragen würde, lief Ben die Gänge entlang, stieg die steile Metalltreppe empor, die zum ersten Unterdeck führte. Vorsichtig setzte er einen Fuß vor den anderen. Die scharfkantigen Stufen fest im Blick, erreichte er schließlich das erste Unterdeck. Bis zum Hauptdeck hinauf war es nun nicht mehr weit. Ben lief auch den zweiten Gang entlang. Kurz vor Erreichen der Treppe vernahm er ein leises Zischen, das aus dem Paket drang.

   Sadde, der zunächst versuchen wollte, so viele Gäste wie nur möglich vom Schiff zu bringen, gab diese Idee schnell wieder auf. Denn alle Leute, die das Schiff verlassen wollten, sowohl jene aus dem Restaurant auf dem Oberdeck als auch die Casinobesucher, mußten über das Hauptdeck, es war der einzige Weg. Was aber würde passieren, wenn Ben mit der Bombe auf diesem Deck erschien, wenn sie gar explodierte? Selbst wenn sie nicht in die Luft flog, wäre auf jeden Fall eine wilde Panik die Folge, in deren Verlauf es zu Tumulten kommen könnte. Daher verwarf er diesen Gedanken. Stattdessen bat er die Gäste, sich für einige Minuten von den Ausgangstüren fernzuhalten. Stan, den einen der beiden Sicherheitsmänner, und den Hausmeister postierte er vor den schmalen Treppen, die zu den Ober – und Untergeschossen führten, sein Kollege Ollie hielt den Zugang zum Schiff blockiert, beruhigte die Ankommenden, indem er die kurze Wartepause mit einer Überfüllung des Casinos erklärte.
Ergo warteten die neuen Gäste geduldig. Erheblich weniger Geduld zeigten Sadde und seine Helfer, während sie auf die steile Treppe starrten, die aus den Tiefen des Schiffsbauches herauf aufs Hauptdeck führte ...

   Trotz des unangenehmen Geräusches, das aus dem Päckchen zu vernehmen war, lief Ben unbeirrt weiter, Stufe um Stufe näherte er sich dem Deck und damit dem rettenden Fluß. Mittlerweile zischte es im Innern der brisanten Fracht, als ob Brausepulver überschäumte. Dazu roch es ätzend, beißender Qualm stieg Ben in die Nase, erschwerte ihm das Atmen immens. Noch immer ließ er sich nicht aus der Ruhe bringen, verspürte keinerlei Furcht, drehte seinen Kopf einfach etwas zur Seite, um besser Luft zu bekommen, stieg die letzten vier Stufen empor und stand endlich auf dem ersehnten Hauptdeck, das fast menschenleer war. …
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