Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  vielmehr ging es darum, einen Fahrplan minutiös einzuhalten.
Kurz darauf saß Ben in seinem Wagen und raste die Themse entlang. Alles, was er brauchte, lag auf dem Sitz neben ihm. Es war nicht weit, in Pimlico schon verließ er die Grosvenor Road und fuhr nach Chelsea. Dreimal war er die Strecke probeweise abgefahren, weil er nichts dem Zufall überlassen durfte. Mit den Gewohnheiten seines Opfers hatte er sich bestens vertraut gemacht, parkte seinen Wagen in der Nähe der Tennishalle, in welcher Robinson mittwochs bis viertel vor zehn trainierte. Benjamin war pünktlich zur Stelle, Robinsons dunkler Wagen, ein Siebener – BMW, stand auf dem Parkplatz.
An den Schuhen trug Ben Plastiküberzüge, wie sie Mediziner im OP verwendeten, und über den Fingern Lederhandschuhe. Leichter Schneefall hatte eingesetzt. Er stieg aus und lief hinüber zu dem Wagen, klappte beide Scheibenwischer des BMW hoch und stellte sich in den Schatten des Gebäudes, in Händen ein paar zweckmäßige Utensilien. Kostbare Minuten verrannen, Schneeflocken legten sich sachte auf Benjamins Haar, schmolzen und liefen als dünne Rinnsale seinen Hals hinunter. Mittlerweile bedeckten sie die Straßen mit einem weichen Daunenkleid, auch die Fahrzeuge, die Gebäude, die ganze Gegend.
   Da näherte sich ein großer Mann geräuschlos dem Parkplatz, der Schnee dämpfte seine Schritte. Er trug einen Trainingsanzug und hatte eine dunkle Sporttasche in der Hand. Auch ohne seinen schicken Anzug erkannte Ben ihn sofort: Es war Mr. Green!
Die Kälte hier draußen war dem verschwitzten Mann unangenehm, hastig schloß er seinen Wagen auf, setzte sich hinein und startete den Motor. Als er die Lichter einschaltete und die Wischer betätigte, bemerkte er deren hochgeklappten Zustand. Unwillig stieg er nochmals aus, um sie wieder in ihre normale Position zu bringen. Diesen Moment nutzte Ben. Gerade als der Mann wieder eingestiegen war und sich die Fahrertür des BMW geräuschvoll schloß, wurde die rechte hintere Tür aufgerissen und Ben stieg dazu. Entschlossen drückte er dem Fahrer den Revolver an den Hals, der wußte sofort, was Sache war.
„Wenn Sie Ihre Finger auch nur in die Nähe der Hupe bringen“, begann Ben, „war das Ihre letzte Tat auf Erden, Mr. Robinson!“
Wie versteinert saß der Mann hinter dem Steuer des laufenden Wagens. Während seiner Ausbildung zum Polizisten wurde das Verhalten bei Geiselnahmen ausgiebig trainiert. Es galt zunächst abzuwarten, bis sich die richtige Gelegenheit bot. …
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