Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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… 
Er trat ein, in der linken Hand hielt er ein kleines Stofftier, das er hinter seinem Rücken zu verbergen suchte.
„Es ist unglaublich lieb von dir, Ben“, begann Janet, „daß du dich so um mich kümmerst. Trotz deiner Arbeit.“
„Ich habe es dir versprochen. Ich werde dich, ich werde euch beide“, damit wanderte sein Blick auf ihren Bauch, „nicht im Stich lassen.“
Die Hand befand sich noch immer hinter seinem Rücken, was Janets Neugierde weckte. Er trat einen Schritt auf sie zu und reichte ihr das Stofftier, ein unbeschreiblich putziger Koalabär.
„Ich dachte mir, heute, am Heilig Abend, solltest du auf keinen Fall alleine sein.“
Janet war gerührt, setzte sich auf die Couch, zog Ben neben sich und winzige Tränen zeigten sich in ihren Augenwinkeln, als sie den Koala betrachtete.
„Ich habe ganz vergessen, daß Heilig Abend ist“, hauchte sie. „Es ist so unwichtig geworden, so bedeutungslos.“
   Tareb war kaum drei Wochen tot. Während dieser Zeit hatte Ben Janet täglich besucht, was sie mit großer Freude erfüllte. Sie besaß keine Verwandten hier, ähnlich wie Ben, sah seinen Besuchen stets mit großer Erwartung entgegen. Ben verbrachte diesen Abend mit Janet, wollte sie nicht alleine lassen. Am Heilig Abend war das Casino geschlossen.
Sie sprachen über Tareb, über das Kind, das sie erwartete. Über viele Dinge.

***

   Wie immer, wenn Benjamin Sinclair einen Plan ausarbeitete, wuchs dieser, wurde überprüft, änderte sein Profil, wurde teilweise wieder verworfen, neu gefaßt und, wenn er schließlich ausgereift war, gnadenlos durchgeführt. Und genau so sollte es auch in diesem, im entscheidenden Fall geschehen. Die Eiseskälte, die ihn zum ersten Mal in Albuquerque in Raouls Zimmer überkam und jetzt noch immer beeinflußte, war verantwortlich dafür, daß er jegliche Skrupel über Bord geworfen hatte. Er wollte das Syndikat empfindlich treffen, mit einem Schlag, von dem es sich nie wieder erholen sollte.
   Seit Ben sich bewußt geworden war, daß er angehen mußte gegen die Ungerechtigkeiten, die man ihm und anderen zufügte, daß er sich zu wehren hatte gegen Menschen, die mit ihm verfuhren, als sei er ein Wegwerfartikel der Geschichte, nach dem kein Hahn krähte, seit diesem Tag versuchte er recht erfolgreich, Gleiches mit Gleichem zu vergelten. Das war in Albuquerque der Fall, ebenso in Las Vegas, das war nicht anders bei seinen letzten Aktionen, wie er sie nannte. Und diesmal würde es ebenso ablaufen. …
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