Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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… 
   Das Syndikat war verantwortlich dafür, daß Tareb in der Themse ertrunken war. Also, dachte Benjamin zum wiederholten Male, als er in seinem Büro das Fazit zog: Auge um Auge! Daß Scotland Yard im Kampf gegen das Syndikat irgendwelche Erfolge verbuchen könnte, schien für Ben eher unwahrscheinlich. Zu gering waren deren Anhaltspunkte, zu verschwommen die Aktivitäten dieser Organisation. Und der einzige Zeuge, dessen Namen man bei Scotland Yard kannte, der dazu etwas hätte beitragen können, war leider vom Nachtexpreß Portsmouth – London daran gehindert worden.
   Der kommende Dienstag war der letzte im Monat, Ben kannte Zeitpunkt und Ort des Zusammentreffens des Syndikats, und als er seinen Plan noch einmal überdachte, verfinsterte ein diabolisches Lächeln sein Gesicht, raubte ihm jegliche sympathischen Züge, drohte, aus dem Gesicht heraus zu springen und sich zu verselbständigen. Wer ihn so hätte dasitzen sehen, der hätte das Zimmer nie im Leben betreten, wäre schleunigst aus seinem Dunstkreis entflohen.

***

   Schon Tage zuvor hatte Ben für sein letztes Vorhaben die nähere Umgebung des Hauses Nr. 224 Rechts der Themse untersucht; das Gebäude selbst schien die meiste Zeit verlassen auf seinen hohen mächtigen Pfeilern im Fluß zu stehen. Dennoch wirkte es nicht unbewohnt. Bei seiner Stippvisite sah Ben aus dem Schornstein dünnen Rauch aufsteigen, folglich mußte es jemanden geben, der sich dort um die Heizung kümmerte. Es war Ende Dezember und ungewöhnlich kalt in London, die Themse war angesichts ihrer gewaltigen Wassermassen nicht zugefroren, aber am Ufer konnte man zuweilen dünne Eisschollen vorübertreiben sehen. Um das Haus herum verlief eine durchgehend überdachte Veranda, deren Geländer an jener Stelle unterbrochen war, wo eine Holzleiter hinunter zum Fluß führte. Unter dem Haus, festgemacht an einem der beiden Holzpfeiler, dümpelte ein kleines hölzernes Boot auf den Wellen.
Dieser Nachen war in der letzten Nacht Bens Ziel gewesen. Nachdem er sich davon überzeugt hatte, daß sich niemand im Hause aufhielt, war er aus dem Wagen gestiegen und hatte einen schweren Sack herausgezerrt. Dicke Dampfschwaden entströmten seinem Mund, als er ihn keuchend über die Veranda zur Leiter hinüber schleifte. Dann war er hinabgeklettert.
An der letzten Sprosse angekommen, hatte er nicht wenig Mühe, den kleinen Kahn zu sich heranzuholen, immer wieder trieb die Strömung ihn zur Seite. Als das endlich geschafft war, zog er den Sack von der Brüstung, ließ ihn ins Boot fallen und stieg selbst dazu. …
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