Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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… 
„Hawkins, sagen Sie? Sir Anthony Hawkins aus Cambridge?“
„Nein!” Der Mann zerrte wie wild an seinen Fesseln und schrie: „Richterin Patricia Hawkins! Sie ist aus London, soviel ich weiß.“
Als täte sich direkt vor seinen Augen ein verschlossenes Tor auf, so drangen die letzten Worte des Mannes in Bens Ohren. Es dauerte einen Moment, bis er sich wieder in der Gewalt hatte.
   Aus dem finsteren Schlund der Dunkelheit heraus erwuchs ein leises Geräusch, das den Boden unter seinen Füßen erbeben ließ, es wurde allerhöchste Zeit zu gehen. Ben hatte erreicht, was er wollte. Ein Blick auf seine Uhr ließ erkennen, daß ihm nur noch wenige Sekunden blieben.
„Wer hat Mr. Sadde auf dem Gewissen?“ wollte er noch in Erfahrung bringen, das Schneetreiben wurde dichter.
„Das war ein Versehen!“ schrie Robinson.
Dann gab er zu, aus persönlichen Gründen selbst daran beteiligt gewesen zu sein und nannte zwei Namen, die Ben bereits auf seiner Liste hatte.
Aus persönlichen Gründen, dachte Ben. Einen Sturz in die Themse gegen einen anderen. Und nun durfte er erfahren, daß nicht Sadde, sondern Malick el Hath, also er selbst das Ziel dieses Anschlags gewesen war, und Sadde lediglich einer Verwechslung zum Opfer fiel. Sein treuer Freund hatte das Mißverständnis nicht aufgeklärt, es bis in den Tod hinein bewahrt. Unbändige Wut stieg in Ben hoch. Ein Versehen!
Immer stärker wurde das Schneegestöber, lauter jetzt auch das drohende Geräusch unter seinen Füßen. Mit einer schnellen Bewegung hielt er dem Mann am Boden einen frisch getränkten Wattebausch vors Gesicht und nahm ihm anschließend die Fesseln ab. Es war 22 Uhr 36, der Zug hatte etwas Verspätung. Benjamin Sinclair verließ eilig die Stätte, den Mann ließ er liegen.
   Beim Erklimmen des Walls vernahm er hinter sich das pfeifende Rauschen der Metallräder auf den Schienen, spürte den Druck der Luftmassen, die der Schnellzug vor sich herschob, sah die hellerleuchteten Rechtecke der Fenster des Nachtexpresses Portsmouth – London im Schnee unter seinen Füßen vorbei huschen. Nachdem er den Wall erklommen hatte, wurde es wieder ruhig hinter ihm. Nur die Schneeflocken vollführten einen irren Tanz über den nunmehr verwaisten Gleisen.
Dies eben war die Einleitung der anderen, der etwas härteren Gangart gewesen! Mit seiner zuvor praktizierten Vorgehensweise, bei der es nicht einmal Verletzte gegeben hatte, war Benjamin Sinclair ganz offenbar kein Erfolg beschieden. Gut. …
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