Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Ben hörte gespannt zu, was man ihm sagte, stand nach dem Gespräch auf und verließ eiligst das Schiff.
   Benjamin traf Lt. Robart in der Gerichtsmedizin. Er hatte sich bereiterklärt, die traurige Aufgabe zu übernehmen und zu versuchen, eine Wasserleiche zu identifizieren.
Süßlich streng roch es in dem kalten, mit hellgrünen Kacheln versehenen Raum, in welchen Robart ihn führte. Mehrere Obduktionstische standen nebeneinander, an zweien wurde gearbeitet, leise und konzentriert. Keiner der anwesenden Mediziner nahm Notiz davon, als die beiden Männer eintraten, erst als Robart einen der Ärzte ansprach, hob dieser leicht den Kopf.
„Der Finger, Doktor!“
Mehr sagte Robart nicht, der Arzt wußte Bescheid. Er zeigte auf den vierten Tisch und Ben trat daneben. Darauf lag eine obduzierte männliche Leiche, etwas aufgequollen. Mit einem dunklen Schnurrbart. Es bestand kein Zweifel, vor ihm lag sein Zwilling, sein Freund Tareb.
   Wieder brach eine Eiseskälte über Benjamin herein, umschloß ihn, saugte an ihm wie ein Vakuum, raubte ihm fast den Atem. Tausend Gedanken auf einmal rasten durch seinen Kopf, erschufen Horrorbilder, löschten sie wieder aus, um ihm im nächsten Moment wieder neue zu servieren, schlimmere. Minutenlang stand Benjamin neben dem Obduktionstisch, als er plötzlich den Kopf drehte.
„Wie ist er gestorben, Doktor?“ fragte er den Arzt mit belegter Stimme.
„Er ist ertrunken“, kam es sachlich zurück. „Er hat eine böse Verletzung am Hinterkopf und Themsewasser in den Lungen. Das bedeutet, als er ins Wasser fiel, hat er noch gelebt.“

   „Sie wissen ebensogut wie ich, daß dies kein Selbstmord war, Mr. Robart“, begann Ben, als er mit dem Lieutenant das Gebäude wieder verlassen hatte.
„Ja, davon ... können wir ausgehen.“
„Davon müssen wir ausgehen! Er hat erst vor einem halben Jahr geheiratet und war glücklich, wie ich bezeugen kann. Seine Frau erwartet ein Kind. Für einen Selbstmord fehlt hier jedes Motiv. Es war auch kein Unfall. Das hier, Mr. Robart, das hier war Mord. Kalkulierter, kaltblütiger Mord!“
„Wer hat es getan, Mr. Sinclair?“ fragte Robart wie aus der Pistole geschossen.
Diese Frage war nicht ernstgemeint, denn die Art und Weise, wie Ben seine Feststellung formuliert hatte, ließ den Schluß zu, daß er mehr wußte, als er diesem Beamten anvertrauen würde. Hier spielte sich ein Kampf ab zwischen zwei Parteien, von denen die eine im Verborgenen operierte, während die andere gezwungen war, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. …
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