Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Die eine erhob Forderungen, welche die andere nicht zu erfüllen bereit war. Lt. Robart verglich diesen Kampf mit jenem, den Terroristen führten, denn auch dort wurde auf den Begriff der Fairneß gänzlich verzichtet. Daß die Chancen dabei ungleich verteilt waren, das wußte er, es lag auf der Hand. Ungleich war hierbei die Untertreibung des Jahres.
Allem Anschein nach bekämpften sich hier Konkurrenten aus dem Casino-Milieu. Denn daß die Gambling Palace neidvolle Mitbewerber hatte, stand für den Mitarbeiter von Scotland Yard außer Zweifel. Die Verstümmelung von Mitarbeitern, der Sprengstoffanschlag auf das Schiff, dieser Mord hier. Alles deutete darauf hin.
Vielleicht aber handelte es sich auch um genau jene Gruppe, der er schon seit Jahren vergeblich nachjagte, die wie ein Phantom zuschlug und wieder verschwand, die nicht greifbar war, die lediglich durch ihre Taten den Beweis ihrer Existenz lieferte.

***

   Nachdem Benjamin Sinclair die überaus traurige Pflicht übernommen hatte, Janet vom Tode ihres Mannes zu unterrichten, war er zurückgekehrt auf die Gambling Palace. Er fühlte sich elend. Die Tragik im Hause Sadde war nicht zu beschreiben. Janet hatte über zehn Minuten kein einziges Wort gesprochen, und als sie endlich den Mund auftat, fragte sie nur: „Warum?“ Er konnte ihr diese Frage nicht beantworten. Eines aber hatte er ihr versprochen: Nicht zu ruhen, bis die Mörder ihres Mannes, seines langjährigen Freundes und Mitarbeiters, ihrer gerechten Strafe zugeführt worden seien.
Einer Strafe, die sie nicht vom Gesetzgeber erhalten würden, soviel stand für Benjamin bereits fest. Für diese Art des Terrors gab es keine Gesetze, folglich mußte auch er seinen eigenen Weg beschreiten; und das recht bald.
Wo war er da hinein geraten? Benjamin saß in seinem Büro und hielt einen Zettel in der Hand. Darauf standen Name und Adresse eines Mannes: Orville Robinson, der Streifenpolizist aus Chelsea. Ihr Mr. Green.
Vor wenigen Monaten hatten Bens Mitarbeiter diesen Mistkerl in die Themse geworfen, allerdings bei angenehmeren Wassertemperaturen. Und ohne ihn zuvor niederzuknüppeln. Nun war Tareb Sadde im gleichen Fluß tot aufgefunden worden.
Benjamin wettete niemals. Hier jedoch würde er jede Wette eingehen, daß in diesen beiden Fällen ein direkter Zusammenhang bestand! Jetzt herrschte Krieg.
   Für das, was Ben vorhatte, benötigte er eigentlich Hilfe, weil nichts schiefgehen durfte. Es sollte nicht der geringste Fehler gemacht, nicht die kleinste Spur hinterlassen werden, nichts, was darauf hindeutete, daß das Casino, daß er seine Hand im Spiel hatte. …
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