Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Das Syndikat ließ ihm keine andere Wahl. Wenn es denn so sein sollte, konnte er deren Methoden übernehmen. Ohne Kompromisse! Ein Versehen! Emotionslos lief Ben zurück zum Wagen, startete und fuhr davon. Gegen 23 Uhr wollte er zurück im Casino sein.
   Patricia Hawkins! Sie war also in die Fußstapfen ihres Vaters getreten, versuchte, sie auszufüllen. Nach dem, was Ben bisher erlebt hatte, übertraf sie den alten Richter noch um Längen. Das Syndikat hatte ihn herausgefordert, er würde diese Herausforderung annehmen! Das hatten sie nicht umsonst getan! Der Gedanke, daß sein Freund Tareb Sadde für ihn sein Leben lassen mußte, lastete schwer auf Ben.
   Ben erreichte seinen Parkplatz an der Themse, zog die Plastikhauben von seinen Füßen und legte sie zusammen mit den Handschuhen in die mitgebrachte Tasche. Robinsons BMW stand längst wieder in der Nähe der Tennishalle, unverschlossen, verlassen. Generalstabsmäßig war das Einmann-Unternehmen abgelaufen. Mit schnellen Schritten eilte Ben zum Schiff.
   Als er das Casino durch sein Büro wieder betrat, war es kurz nach 23 Uhr. Freundlich lächelnd löste er seinen schottischen Kollegen Sean ab; er sah ihm an, daß es gut gelaufen war am heutigen Abend. Benjamins Lächeln war um keinen Deut weniger freundlich als an den anderen Abenden, seine Hand warf so routiniert wie eh und je; seine Gefühle jedoch waren eingefroren.

***

   Leichtes Schneegestöber fegte über die Szene, zahllose Flocken trafen das Gesicht der jungen Frau, schmolzen, lösten sich auf, liefen an ihren Wangen hinab, vermischten sich mit dem Salz ihrer Tränen. Ihre Augen waren starr auf die Ausschachtung im Boden gerichtet, mehr als 2 Meter lang, einen knappen Meter breit, drei Meter tief. Weiße Kristalle wirbelten hinunter, legten sich unsichtbar auf den ebenso weißen Sarg.
Die Trauerfeier war nach einer viertel Stunde beendet, der weltoffene Pastor, der sich ohne Umschweife bereit erklärt hatte, einen Moslem zur letzten Ruhe zu begleiten, war gegangen, die Trauergemeinde unter sich. Benjamin sprach ein paar Worte über seinen Freund, den alle Anwesenden als exzellenten Kameraden kennengelernt hatten; alle Kollegen vom Schiff waren erschienen, nicht einer ließ sich entschuldigen.
Als Ben geendet hatte, war die Fassungslosigkeit über die Wahnsinnstat, die sich keiner erklären konnte, am aller wenigsten Janet, bei den Umstehenden noch immer groß. Die junge Frau hatte die Zeremonie, angelehnt an Benjamin, beinahe teilnahmslos verfolgt. …
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