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… 

Der Undroide ließ Kevin das Schiff knapp über der Marsoberfläche fliegen, durch Täler, Canyons um Hügel und Berge. Ein besseres Training gab es nicht, um das Gefühl für dieses Schiff zu verbessern, von dessen Existenz er heute früh noch nichts geahnt hatte. Endlich hatte das Bordsystem den genauen Standort anhand mehreren markanter Pyramiden errechnet, welche den Marsboden überragten.

Kevin ließ das Schiff mit planetarer Höchstgeschwindigkeit nur wenige Meter über der Oberfläche dahin gleiten. Rein Intuitiv wich er rostroten Felen aus. TeDo mahnte immer wieder zur Vorsicht, doch irgendwann gab er es auf. „Erstaunlich“, bemerkte er nur. „Bei uns muss sich jeder Pilot einem langen Training unterziehen, bloß um die Balance mit so einem Schiff zu finden, geschweige denn, in dieser Geschwindigkeit solchen Hindernissen auszuweichen.“

Kevin zuckte die Schultern. „Ich weiß nicht warum, zumindest empfinde ich es nicht als schwer. Vielleicht habe ich einen guten Gleichgewichtssinn?“

Endlich kamen die Zielkoordinaten in Reichweite. Kevin ließ das Schiff tief in den gewaltigen Canyon hinab sinken. Eine winzige Öffnung in der Seitenwand im Fels wurde sichtbar.

Ungläubig musterte TeDo ihr Ziel zum ersten mal visuell. „Da sollen wir hinein fliegen? Nicht mit mir. Vergiss es Kevin! Das ist unmöglich“, rief er. Obwohl er den genauen Standort kannte, hatte TeDo den Zugang zur Basis selbst noch nie mit eigenen Augen gesehen. „Das passt nie. Lass uns ...“

Kevin drosselte die Geschwindigkeit, so dass sie vor der Öffnung zu Stillstand kamen. Es war das perfekte Versteck für eine Organisation die nicht gefunden werden wollte. Ohne die Hilfe der Computerdaten wären sie niemals auch nur auf den Gedanken gekommen, dass dies eine Einflugöffnung war. Wenn sie es denn war?

Unter völliger Konzentration steuerte Kevin das Schiff in den schmalen Tunnel. Sowohl die Seitenwände, als auch Boden und Decke rückten bedrohlich nahe. Es war dunkel hier drin. Er bereute, nicht auf TeDo gehört zu haben. Wenn das nicht der richtige Tunnel war würde sich kaum noch eine Gelegenheit zum Wenden des Schiffes bieten. Doch dann gelangten sie in eine große unterirdische Höhlung. Kevin atmete hörbar auf. Trotzdem war draußen noch immer alles stockdunkel. Das Schiff selbst hatte schon lange auf aktive Sensoren umgeschaltet. Die Sensorphalanx zeichnete die Umrisse der Umgebung zusätzlich auf die Cockpitfenster. Wenn das hier wirklich eine Basis sein sollte, so litten diese Außerirdischen scheinbar unter notorischem Stromsparzwang. …


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