… "
Kevin pustete Staub von seinem Handrücken. „Wie weit ist es bis ins Kharimba System?“
"Laut den Koordinaten hier: Man fliegt mehrere Tage. Wieso? ... Nein! ... Du willst doch nicht etwa...?“
Aber Kevin nickte.
„Man sagt, dass man sich glücklich schätzen kann, wenn man dort ein viertel Jahr überlebt.“
„Ob glücklich da überhaupt das angemessene Wort ist?“ Kevin bezweifelte es.
„Wie willst du allein diese Festung stürmen? Das ist unmöglich!“
„Keine Ahnung, wir müssen improvisieren. Das Beste ist so ein zuverlässiger Partner wie du.“ Wem sonst sollte er zumuten, ihn auf diese selbstmörderische Mission zu begleiten. Aber er wusste auch, dass er es einfach tun musste, selbst wenn er keine Hilfe bekam. Jetzt, wo er einmal einen Schritt in diese Welt gesetzt, musste es auch zu Ende gebracht werden. Wenn er nichts unternahm, würde sich niemand aufmachen um Susi zu retten. Schließlich wusste noch keiner von diesem Ereignis. Außerdem war TeDo eine Maschine.
Dieser schien seine Gedanken zu erraten und winkte ab. „Ich bin dir keine Hilfe. Und du hat geschworen, keinem etwas zu verraten.“
„Denke nicht so eng. Ich habe keinen Kodex und kann mich den Gegebenheiten anpassen.“ Er durfte es niemandem verraten! Aber hatte er allein überhaupt eine Chance? Wie ernst musste er sein Versprechen nehmen, wenn es jemanden gab, dem er voll und ganz vertraute? Etwas Hilfe würde seine Chancen mindestens verdoppeln.
Er verdrängte alle pessimistischen Gedanken, die ihm das doppelte von Null vorrechneten. Nein, er brauchte Hilfe! Er dachte automatisch an seinen besten Freund Tom. Früher, als sie noch Kinder waren, hatten sie in der Umgebung ihrer Heimatorte viel gemeinsam erlebt. Tom war damals richtig abenteuerlustig gewesen und hatte ihm einmal angedroht, die Freundschaft zu kündigen, wenn er ihn "zu einem Wahnsinnstrip" nicht einladen würde. Aber das war vor mehr als zwanzig Jahren gewesen. Irgendwie konnte er sich jetzt schon gar nicht mehr so genau erinnern einen echten Schwur zur Geheimhaltung abgelegt zu haben.
Entschlossen wandte sich Kevin von der Konsole ab. Jetzt wusste er, was zu tun war. „Hier gibt es für uns nichts mehr zu erledigen. Egal wer für das hier verantwortlich ist, die haben gründliche Arbeit geliefert.“
TeDo stimmte zu. Abgesehen von diesem winzigen Lagerraum war die gesamte Basis verwüstet. In wenigen Stunden würde die Atmosphäre im Innern endgültig zusammenbrechen und die kochende, staubige Luft der Marsoberfläche herein lassen. …
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