… “ Überall hätte sie ihren neuen Kollegen erwartet, nur nicht heute Nacht hinter dieser Tür.
Dieser machte ein unschuldiges Gesicht. „Ich hatte ja keine Ahnung, dass du hier im Dunkeln am Eingang lauerst. Du hättest mich mit der doofen Flasche verletzen können.“
Krissy grinste verlegen. „Tut mir leid.“ Sie entschied sich gegen: Ich wollte dir damit den Schädel einschlagen!
„Gibt es denn keine Klingel?“
Kevin zuckte mit den Schultern, das habe ich versucht. Doch bei euch scheint der Strom ausgefallen. Da streikt auch die Klingel. Aber ich sah, dass jemand zuhause ist. Zumindest war das Kerzenlicht im Stubenfenster zu sehen. Also habe ich kurzerhand getestet, ob Tom immer noch seinen Zweitschlüssel unter dem Keramikblumentopf versteckt.“
Tom nickte schuldbewusst und lachte gleichzeitig. „Wie du siehst, ändern sich manche Dinge nie. Doch ich habe heute Nacht auch nicht mit dir gerechnet. Korrigiere mich, aber eigentlich solltest du jetzt auf dieser Weiterbildungsexkursion sein.“
Mit einem mal wurde Kevins Mine ernst. „Stimmt genau.“
Krissy unterbrach die zwei Freunde. Egal was die Zwei noch zu bereden hatten, sie hatte ein paar Fragen an Tom, die keinen Aufschub duldeten. In der Stube war sie sich ziemlich sicher gewesen, etwas durch die Glastür hindurch gesehen zu haben. Dann dieser plötzliche Stromausfall. Irgendwie passte das noch nicht zusammen. Als sie Tom drauf ansprach, zeigte der ihr ein schelmisches Schmunzeln. „Du erinnerst dich an unser Gespräch?“
Jetzt traf Krissy die Erkenntnis. „Du, .. du – du...“
Tom wehrte lachend ihre Fäuste ab. „Du wolltest doch mehr Aufregung und Nervenkitzel in deinem Leben. Das sollte dir einen Hauch davon bieten. Zumindest bis Kevin hereingeplatzt ist. Tja, nun wirst du nie erfahren, welche Überraschungen ich noch für dich vorbereitet hatte.“
Krissy wusste nicht, was sie sagen sollte. Noch immer war sie von dieser Aktion überrascht und ihr Puls höher als gewöhnlich. Ein Teil von ihr wollte sich über diesen Versuch freuen, der andere wollte eine geballte Faust in seine Magengegend rammen. Sie entschied sich, auf beides zu verzichten. Wahrscheinlich hatte er es nur gut gemeint, Tom gehörte doch nicht zu den verrückten. „Also ich würde jetzt gern erst mal meine Schuhe anziehen, bevor ich einen einzigen Schritt in die Glasscherben mache. … und Kevin, dich habe ich noch gar nicht richtig begrüßt.“ Das Thema zu wechseln, war im Moment sicher die eleganteste Lösung. …
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