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…  Nein, das war er nicht! Noch hatte sie sich selbst. Noch war Susi am Leben! Ihre Faust ballte sich, als sie erkannte, dass sie auf sich gestellt war. Was hatte sie Kevin gesagt: „solange dein Herz noch schlägt gibt es die Chance einer Möglichkeit“ Daran musste sie jetzt glauben. Vielleicht gelang es ja, ihr Schicksal aus eigener Kraft zu verbiegen. Die würden sich noch wundern. Jemand wie sie gab nicht auf, niemals.

Susi versuchte ihren verkrampften Körper weiter zu entspannen und dachte an die kurze Begegnung mit Kevin zurück. Und wie erschrocken sie über ihre eigene Gedanken in diesem Moment war. So was hatte sie nie zuvor erlebt. Sie hätte noch Stunden dort mit ihm verbringen können. Bisher war sie selten derart mit Adrenalin vollgepumpt gewesen, wie in diesem Augenblick. Es war wie im Rausch. Wie konnte das sein? Sie war so in Hast hewesen. Hatte noch an das PSA gedacht und dann war alles aus dem Ruder gelaufen. Ihre Nachricht an Kevin kam ihr rückblickend albern und naiv vor. Im Schutz des Gewitters wollte sie abtauchen. Hatte er ihre Nachricht überhaupt erhalten? Sie kannte ihn kaum. Die Angst vor der Zukunft übermannte sie. Das Kharimba System. Es gab keinen bekannteren unbekannten Ort. Hauptsächlich grausige Geschichten schlungen sich um diese mysteriöse Kolonie. Und keine einzige ging gut aus.

Warum schickte Thoron sie dahin? Viel wichtiger: Wie ließ sich das vermeiden.



6. Krissy


Krissy lümmelte entspannt auf dem Sofa. Ja genau, Krissy mit "K". War es ein Schreibfehler ihrer Hebamme oder hatten ihre Eltern bewusst diese exotische Schreibweise gewählt? Auf jeden Fall war sie schon immer stolz darauf und sie hatte bisher auch erfolgreich alle Korrekturgelegenheiten abgewehrt. Ihre Hausschuh lagen unter dem Tisch. Sie war barfuß und drückte ihre Beine angewinkelt in die weichen Polster. Ihre Locken liefen in langen Wellen wie ein Wasserfall über die schmalen Schultern. In der Sonne hätten sie bronzegoldenen geglänzt. Draußen dämmert es aber bereits. Nach dem heutigen Tag hatten sie sich etwas Entspannung verdient. Nachdem Kevin zu dieser Weiterbildungsexkursion durfte, gab es die doppelte Arbeit im Labor zu bewältigen. Scheinbar kannten sich die zuständigen Vorgesetzten für Personal und Auftragsplanung nicht. Jedenfalls nahm der Zeitplan keine Rücksicht die fehlenden Kollegen.

Insgeheim beneidete sie Kevin. Einfach raus aus dem Arbeitsalltag, man konnte mal was erleben. Ein bisschen mehr Action hätte ihr auch gut getan. …


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