… Hätte TeDo schmunzeln können, er hätte es jetzt getan. Doch der schüttelte nur den Kopf, griff in eine große Tasche seiner Kutte und holte ein kleines Gerät hervor. Es hatte die Größe einer Kreditkarte. Nachdem er irgend etwas damit gemacht hatte, öffnete sich mitten aus der Luft heraus eine Luke und Licht flutete in den Wald. TeDo stieg hinauf. „Komm rein, Kevin.“
Kevin zögerte, gelangte schließlich zu einem Entschluss und stieg ebenfalls die Rampe hinauf.
Er fand sich in einem ovalen Raum wieder. Nein, die Wände waren nicht rund, es war ein Oktogon. Von vier Seitenwänden führten Türen in benachbarte Räume, die Wand gegenüber war im Gegensatz zu den anderen dunkel und transparent. Ging es dort zum Cockpit? TeDo trat an eine Wandkonsole während sich die Luke schloss. Kevin schlug das Herz bis zum Hals. Er sah sich hektisch um. War das echt echt? Er befand sich plötzlich in einer völlig anderen Welt.
„Die Nachricht“, meinte TeDo kurz und betätigte einige Tastsensoren. Kurz darauf erschien in der Mitte des Raumes die dreidimensionale Abbildung Susis und begann zu sprechen: „Hallo Kevin! Wenn du diese Aufzeichnung siehst werde ich bereits eine Gefangene sein. Meine letzten Sensorscans haben die Rückkehr eines identifizierten Raumschiffes gezeigt das mir schon gestern Probleme gemacht hat, noch bevor du mich im Wald gefunden hast. Bitte! Ich brauche noch mal eine kleine Hilfe von dir. Wenn meine Leute nicht erfahren, dass Thorons Trupp mich erwischt haben gibt es nur noch wenig Hoffnung, – für uns und für mich. Bitte ergreife die Initiative, es ist vielleicht unsere, – meine – letzte Chance. Du musst dieses Schiff nehmen und zu unserem geheimen Stützpunkt in den Mars–Canyons gelangen. Informiere meine Leute über diesen Vorfall, die werden sich um alles weitere kümmern. TeDo kennt den genauen Standort und wird dich auch sonst unterstützen sowie in die Hauptfunktionen unserer Technik einweisen. Ich würde mich wahnsinnig freuen, dich noch mal wieder zu sehen, obwohl das wahrscheinlich unmöglich sein wird. Hilf mir, Bitte! Die Kopfgeldjäger werden bald hier eintreffen. Ich werde das Schiff verstecken und mich verstecken und dann werde ich ganz fest an dich glauben.“
Statisches Rauschen füllte den Raum, wo kurz zuvor noch Susi gestanden hatte. Als auch das verblasste, ließ sich Kevin erschüttert in eine der Sitzgelegenheiten fallen. Er brauchte Zeit, bis er das gehörte verarbeitet hatte. …
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