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…  Kannst du mir schon verraten, wann die Alpträume aufhören werden? Wann und wie seid ihr hier her gekommen?“

„Jetzt ist nicht die richtige Zeit für sinnlose Fragen!“ TeDo zog seine Kapuze wieder über das Gesicht. „Folge mir. Susi hat kurz bevor man sie fasste noch eine Nachricht aufgezeichnet, ich muss sie dir zeigen. Sie wollte sich verschanzen, doch ohne Erfolg. Nach mir sucht keiner. Keiner weiß, dass ich mich an Bord befand und niemand interessiert, dass ich überhaupt mit ihr unterwegs war. Also war Zurückhaltung angesagt, um ihr später helfen zu können.“

Aus TeDos Mund klang der Bericht teilnahmslos. Genauso hätte er Wasserstandsmeldungen oder aus dem Telefonbuch vorlesen können. „Doch um ihr tatsächlich zu helfen, brauche ich die Hilfe von jemandem wie dir. Genau das hat auch sie gewusst, deshalb die Nachricht. Komm jetzt.“

Kevin konnte es noch immer nicht fassen, so unglaublich war das. Keiner würde ihm das je abkaufen! Doch das brauchte auch niemand, schließlich hatte er zugesagt keinem hiervon zu erzählen. Und das war wohl tatsächlich die beste Idee. Gedankenversunken trotte er hinter TeDo her. In seinem Kopf rauschten die Gedanken, kreuz und quer und wenig sinnvoll.

Nach einer ganzen Weile, in der TeDo immer neben ihm gegangen war, blieb dieser plötzlich stehen. Kevin wollte sich gerade fragen, wieso er stehen blieb, als ihm das Bild vor den Augen verschwamm und er kurz darauf gegen eine Wand krachte. Ein kurzes Dong war zu hören und er stürzte rücklings ins Waldgras.

Verwundert blickte er auf, rieb sich den Kopf. Erneut versuchte er vorzudringen, doch diesmal mit größerer Vorsicht und vorn ausgestreckten Armen. Er ging einen Schritt, noch einen. Plötzlich spürte er ein Kribbeln in den Fingerspitzen. Behutsam schob er seine Hand noch ein paar Zentimeter nach vorne und stellte erstaunt fest, dass seine Fingerspitzen plötzlich mitten in der Luft verschwanden. Verwundert untersuchte er das Phänomen wie ein kleines Kind. Erst nachdem er sich mehrmals umgeschaut hatte, bemerkte er, dass die Landschaft vor ihm im Gegensatz zu der in seinem Rücken einen leicht bläulichen Schimmer aufwies, was im Dämmerlicht kaum auffiel. Er blickte nach oben, auch hier konnte er eine Grenzschicht zwischen bläulichem und normalem Himmel ausmachen. Die Landschaft vor ihm zog Schlieren, als blicke man durch heiße Luft über einer extrem heißen Oberfläche.

Beschämt blickte er zu TeDo, er hatte sich angestellt wie ein Ureinwohner, der zum ersten mal in einen Spiegel sieht. …


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