… “
„Keine Ahnung, von uns ist noch nie jemand an dem Energiezaun vorbei gekommen. Vielleicht gibt es ja gar keine weiteren Sicherungen.“
Sein Nebenmann lachte. Zum ersten mal seit vielen Wochen. Es war das Lachen eines freien Mannes. „Träum weiter. Keine weiteren Sicherungsanlagen? Wir sind alle da vorne gelandet. Das einzige an was ich mich erinnere ist der Marsch, welcher direkt nach der Landung ins Tal führte. Ich wünschte du behieltest recht. Der Schild hat bisher vollkommen ausgereicht.“
Die kleine Gruppe machte sich auf den Weg. Es war beschwerlich über die scharfkantigen Steine zu klettern. Eine der drei Frauen blieb mit dem Kind und dem Verwundeten zurück, sie konnte nicht mehr weiter und brauchte eine Ruhepause. Beim Aufstieg aus dieser unterirdischen Geröllhalde hatte sie den Halt an einem lockeren Stein verloren. Der kurze Sturz war zwar nicht weiter kritisch, der darauf folgende Steinschlag genügte jedoch, um den Knochen ihres linken Schienbeines zu zertrümmern.
19. Im Sturm
In den Schatten herumliegender Felsbruchstücke versuchte die Gruppe den Blickkontakt mit der Station zu vermeiden. Obwohl dort im Moment wohl keiner Zeit hatte, mit seinen Blicken in die Ferne zu schweifen. Doch man konnte nie vorsichtig genug sein. Endlich waren sie bis auf einen halben Kilometer an die ‘Zentrale’ heran. Einzelheiten wurden sichtbar, wie zwei Schiffe, welche auf der Plattform neben der Station gelandet waren. Ein Lasttransporter und ein kleineres. War das die Landefähre, welche Susi hier her gebracht hatte? Die Gruppe stoppte im Schatten eines riesigen Felsbrocken.
„Wie werden wir weiter vorgehen?“, fragte Kevin.
„Nun, meiner Ansicht nach ganz einfach. Wir dringen dort ein, richten soviel Chaos wie möglich an und verschwinden wieder, bevor die merken, wie ihnen geschieht.“ Ein Grinsen überzog das Gesicht des Lampenträgers.
Kevin schüttelte energisch den Kopf. „Also ganz so einfach sehe ich das nicht. Ich habe keine Lust auf eine reine Selbstmordaktion. Ich würde mir zuerst diese zwei Schiffe dort ansehen. Die sind im Moment sicher nicht so stark bemannt. Mit so einem Schiff könnte man dann gegen die Station losschlagen.“
Dieser Vorschlag überzeugte. Vielleicht war das die beste Chance, als zu Fuß gegen meterdick Stahlketten anzustürmen. Vorsichtig schlich die Gruppe weiter, Meter für Meter durch die Steinwüste. Endlich erreichten sie die Stützen unterhalb der Landeplattform.
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