…
Nach einer halben Stunde Fußmarsch befand er sich auf der Talsohle. Wie sollte er jetzt weiter vorgehen? Wie würde er hier unter tausenden Sklaven Susi finden? Diese Gedanken quälten ihn, während er die mannsgroßen Felsblöcke hier unten passierte, die den Boden der Talsohle bedeckten. Dann kam endlich die langersehnte Idee. Zwar nicht gerade grandios, aber besser als ziellos jeden Stein umzudrehen. Er würde einfach bis...
Ein harter Schlag gegen seinen Helm ließ ihn alle Ideen vergessen. Ohne den Helm hätte der Schlag Kevin zweifellos getötet. Die Welt begann sich vor seinen Augen zu drehen, bevor irgend jemand das Licht ausknipste.
...
Das erste was Kevin verspürte, war ein stechender Schmerz in seinem Kopf. Unfähig zu irgend einem klaren Gedanken lag er einfach nur da. Wo war er überhaupt? Nach allen Seiten nur tiefste Schwärze, oder waren seine Augen noch geschlossen? Wie lange hatte er besinnungslos dagelegen? Was war mit Krissy und Tom? Wie war er überhaupt in diese Situation gelangt? Sein Helm fehlte. Den hatten sie ihm abgenommen, sonst wäre vielleicht darin erstickt. Kevin wollte den Kopf zur Seite drehen, als plötzlich unerträgliche Schmerzen ihn von seinem Vorhaben abhielten und er wieder in Ohnmacht fiel.
...
Ein greller, heller Lichtschein riss ihn aus seinem Dämmerzustand oder war es das eiskalte Wasser, welches über sein Gesicht flutete? Sein Kopf schmerzte. Jedenfalls war er mit einem mal hellwach. Seine Augen benötigten einige Zeit, um sich an das helle Licht zu gewöhnen. Endlich erkannte er die kleine Flamme in einer Art Sturmlaterne. Durch diese einzige Lichtquelle geblendet war die Umgebung um ihn herum noch immer in tiefes Schwarz getaucht.
Erst als er versuchte sich aufzurichten, bemerkte Kevin, dass er an den Boden gefesselt war. Ein gedämpftes Lachen war die Antwort auf diesen jämmerlichen Versuch aufzustehen.
„Endlich haben wir einen von euch!“
Erst jetzt gewahrte Kevin neben dem Mann mit dem Licht noch andere Silhouetten.
„Hauptsache er lebt“, sagte einer aus der hinteren Ecke des Raumes.
„Da brauchst du dir keine Gedanken zu machen, diese Typen sind zäh, wie der Fraß, den sie uns Tag für Tag vorsetzen.“
Verwundert versuchte Kevin irgend etwas zu erkennen. Also aufgeflogen war seine Tarnung nicht. Eher befürchtete er, dass sie zu gut gewesen war. Im Schein der flackernden Flamme erkannte Kevin durch Entbehrungen abgemagerte Gestalten mit eingefallenen Gesichtern, wie sie nur ein hier lebender haben konnte. …
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