… Sie befanden sich nicht in einem Raum, eher in einer Höhlenkammer. Er war also bei den Zwangsarbeitern und diese hielten ihn aufgrund der Uniform für einen der Aufseher. „Iii – c – h – bin kaka – n – r – ..“ Kevin versuchte zu sprechen, aber sein Hals war von dem Schlag noch wie gelähmt. Vorsichtig holte er Luft. Die Besucher schickten sich an, den Raum zu verlassen, als Kevin noch einen Versuch zu Reden startete. Diesmal klappte es bedeutend besser. „I ich b bin n kakeiner von – d diesen – w Wachen.“, brach er hervor.
Der Mann mit der Sturmlaterne blieb stehen. Hinten sagte einer: „Hört nicht darauf, dass ist doch der billigste Trick überhaupt.“
Kevin erschrak. Gleich würde es wieder dunkel sein. Er musste sie aufhalten. „i.. ..nn es bew..sen“ Er hatte noch keine Ahnung wie er das anstellen sollte, doch sie durften jetzt nicht gegen.
Der Kerzenhalter wollte sich abwenden, als ihn einer der Anderen am Arm fasste und zurückhielt. „Und wenn seine Behauptung wahr ist? Wir haben schon so lange auf eine winzige Gelegenheit gewartet und da willst du diese Möglichkeit einfach weg werfen?“
„Vielleicht ist es die einmalige Chance? Ja. Doch genauso wenig glaube ich an Wunder! Ohne mich.“
„Aber vielleicht ist es doch das, worauf wir schon immer gewartet haben. Wenn er von draußen kommt, dann heißt das es gibt noch mehr. Und dann gibt es auch einen Weg weg von hier“, warf der Andere ein.
Obwohl Kevin sie nicht sehen konnte, spürte er förmlich die skeptischen Blicke. „Ich bin keiner von Thorons Trupplern“, wiederholte er. „Ich bin hier, um jemandem aus diesem Lager zu befreien.“
Verdutzt schauten sich die Zuhörer an. Das hatten sie am wenigsten erwartet. „Hör zu, Freundchen. Solche Geschichten kannst du jemand anderem erzählen. Jeder weiß, dass die Kharimba Strafkolonie völlig sicher ist. Noch niemals ist hier jemand freiwillig reingekommen, außer auf Thorons Befehl, nicht mal die Wachen. Und ja, raus gekommen ist hier auch noch niemand.“
„Aber es ist trotzdem wahr! Irgendwann gibt es immer ein erstes Mal“, beharrte Kevin. „Und dass hier noch nie jemand raus gekommen ist, könnt ihr genauso wenig wissen. Ich bin hier, um...“ Schließlich hatte Kevin die ganze Geschichte erzählt. Beim erwähnen von Susis Namen erntete er skeptische Blicke. Er Bemühte sich, den Namen noch mal vollständig und fehlerfrei zu wiederholen, was nicht gelang. Trotzdem bemerkte er, dass der Name etwas auslöste. …
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