… Das war ein gute Idee. Unter ihnen plätscherte noch das Wasser. Tom hielt ihre Hand. Abgesehen von den Umständen hätte man es hier oben unter dem glitzernden Sternenhimmel auch richtig schön finden können. Zahlreiche Sternschnuppen begleiteten die Nacht. Krissy wusste weshalb. Sie drehte sich zu Tom und ihre Lippen berührten sich.
„Wir zwei sind schon ein klasse Team. Wie bist du überhaupt darauf gekommen hier hoch zu steigen? Das hat uns gerettet.“
Krissy schüttelte den Kopf „Keine Ahnung. Ich hatte so ein unruhiges Gefühl. Die Geräuschkulisse, irgendwas passte nicht. Ich musste mir Klarheit verschaffen und da unten hielt ich es nicht mehr aus.“
Tom nickte. Ihr Kopf legte sich auf seine Beine. Toms Hände streichen sanft ihren Oberkörper, während sie sich vollkommen entspannte und ganz ihren Gefühlen hingab. Es war wirklich schön. Es war aufregend! Ihr war klar, dass sie sich mehr Action gewünscht hatte, aber das hier war dann doch etwas zu viel des Guten.
Krissy wälzte sich auf die Seite. Tom streckte sich neben ihr aus. Er rückte näher, sodass er ihren Rücken mit den Lippen erreichen konnte. Krissy genoss sein Spiel mit ihr. Davon würde sie wohl nie genug haben wollen. Behaglich ineinander verschlungen, lagen die beiden im Schutz ihres Schlafsacks und genossen die Nacht. Um sie herum ragten die Bäume hoch hinauf. Morgen würde ein harter Tag werden. Niemand wusste genau, was sie unten erwartete und ob sie demnächst wieder füreinander Zeit finden würden. Also galt es, die verbleibende Zeit so gut wie möglich zu nutzen.
Kevin schüttelte innerlich den Kopf. So konnten sich echt nur frisch verliebte benehmen.
17. Die Kolonie
Krissy hatte schon lange nicht mehr so gut geschlafen. Die Sonne stand inzwischen hoch am Himmel und strahlte ihr blau-weiß gleißendes Licht durch die Baumwipfel. Trotz der Schatten war das Licht nicht angenehm, sondern erzeugte eine unerträglich schwüle Hitze. Schlimmer noch als gestern. Durch die Flut war alles feucht und ein schwerer Dunstschleier hing in der Luft, es roch nach Boden, Pflanzenresten und Leben. Nach einem mühsamen Abstieg startet die kleine Gruppe durch den teils knöcheltiefen Matsch. Zum Glück hatte die Flut ganzen Bahnen durch den Jungel geschlagen und ausgewaschen. Hier kamen sie gut voran. Besser, als sich durch das Unterholz zu schlagen.
Kevin lief voran, ihm folgte Krissy und den Abschluss bildete Tom, wie immer den schweren Blaster im Anschlag. …
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