…
„Jetzt mach mal halblang. Ein bisschen kann ich schon auf mich selbst aufpassen. Vielleicht sollten wir einfach alle aufeinander achten. Aber lass uns die Nacht bitte weiter drinnen im Wald verbringen. Der Wind wird langsam unangenehm und außerdem habe ich irgendwie ein ungutes Gefühl“, schlug Krissy vor.
„Wie du willst“, erwiderte Tom.
Die Sonne war schon halb untergegangen, bald würde man die Hand vor Augen nicht mehr sehen können. Tom hatte Krissys Überlebenspack aufgehoben, während sie sich streckte, um ihr halbtrockenes Kleid von den Ästen zu nehmen. Er genoss ihren Anblick im Schein der letzten Sonnenstrahlen. „Wir haben nicht viel Zeit, bis es total finster sein wird. Ich habe keine Ahnung, wie lange auf diesem Planeten die Dämmerung ist aber bei uns am Äquator sind’s nur Minuten“, flüsterte er und legte seine Arm um ihren schönen Körper.
Nach einigen Sekunden erreichten die zwei Kevin und suchten eine Lagerstelle tiefer im Wald bis es wirklich dunkel wurde. Der Lagerplatz war nicht groß und auch nicht wirklich ideal. Aber besser als in völliger Dunkelheit weiter zu suchen. Das Blätterdach war so dicht, das kein Sternenlicht bis zum Boden vordrang.
Hier breiteten sie die Schlafsäcke aus und verbanden sie durch die einfachen Haftverschlüsse miteinander. So entstand etwas, dass entfernt an ein Zelt ohne Gestänge erinnerte. Diese voll atmungsaktive Hülle würde ihnen Schutz während der Nacht bieten.
...
Tom schlief unruhig. Er wälzte sich hin und er. Auch der Boden war nicht sonderlich bequem. Nach den Strapazen des heutigen Tages hatte er geglaubt, sofort tief und fest einzuschlafen. Die anderen raschelten hin und wieder in der Dunkelheit. Während er im Halbschlaf vor sich hin döste, bemerkte er wie sich Krissy langsam zum Zeltausgang schob und vorsichtig nach draußen schlüpfte. Nach einer Weile folgte ihr Tom. Draußen war es viel kälter geworden. Der Wind rauschte lautstark in den Baumkronen und übertönte inzwischen jedes andere Tiergeräusch. In den Büschen sah er die Handlampe, welche Krissy mitgenommen hatte. Stieg sie etwas auf die Bäume? Mitten in der Nacht?
Er lief hinüber. Inzwischen war sie bestimmt 10 Meter hoch geklettert. Er konnte den Wind nicht übertönen, also stieg er ihr nach. Sie war agil und flink und dann hatte sie ihre Lampe ausgeschaltet. Tom konnte nur erahnen, wie weit sie über ihm im Baum stieg. „Krissy?“ Vermutlich hörte sie ihn nicht. Er stieg weiter. …
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