…
Dann fasste er einen Entschluss und machte sich auf den Weg um Krissy zu suchen. Vorsichtig bewegte er sich zwischen den Bäumen und Büschen hindurch. Endlich sah er in einiger Entfernung ihr Kleid auf einem Strauch zum trocknen hängen. Hier hatte sie sich also niedergelassen. Er wollte sie überraschen, also versuchte er jedes Geräusch zu vermeiden. Nach einigen Metern konnte er sie sehen.
Die Augen geschlossen lag Krissy träumend im Sand und sonnte sich in den letzten Strahlen der untergehenden Sonne. Lichtflecke tanzten über ihre samtweiche Haut, verursacht durch den auffrischenden Wind in den Blättern. Tom liebte ihren Anblick und schlich weiter auf sie zu. Endlich legte er von hinten beide Hände über ihre nackten Schultern.
Verblüfft und erschrocken fuhr sie herum. Krissy hatte Mühe, einen Schrei zu unterdrücken. Vor Schreck blieb ihr der Atem weg. Dann erkannte sie Toms Stimme, worauf sich ihre Muskeln etwas entspannten. Seine Händs strich sanft über ihre Haut und massierten ihre Schultern. Tom streichelte ihren Hals und griff in das volle Haar welches bronzegolden in der letzten Sonne glänzend. Strähne für Strähne glitt es durch seine Finger.
Sie schnappte nach Luft. „Du ..., du ....“ Sie musste tief durchatmen. „Mache so etwas ja nicht noch mal, Tom!“ Ihre Stimme zitterte noch immer. „Wie kannst du...“
„Entschuldige. Aber dieser kleine Streich zeigt doch deutlich, wie verwundbar wir hier draußen sind.“
„Ich bin ja für solche Späße zu haben, aber bitte nicht hier.“
„Sei doch froh, dass ich es war. Schließlich hätte sich auch eine Echse, ein Löwe, ach keine Ahnung was es hier gibt, anschleichen können.“
Krissy nickte. Er hatte recht. Vielleicht waren sie alle etwas sehr sorglos unterwegs. Aber diese wundervolle ruhige Umgebung lud geradezu zum Entspannen ein. Am liebsten wäre sie vorhin noch eine Runde in dem warmen Wasser geschwommen.
„Wir sollten vorsichtiger und vor allem wachsamer sein. Ich habe keine Ahnung was hier draußen herumschleicht. Wir wissen je nicht einmal, ob inzwischen Bodentruppen nach uns suchen. Das wir es unbemerkt bis hierher geschafft haben ist reine Wunschvorstellung.“ Er kniete neben ihr nieder. Seine Hände glitten auf ihren weichen Oberarmen hinab bis zu den Ellenbogen. „Ich liebe dich, Krissy. Ich war einsam ohne dich, deshalb bin ich hier. Wenn dir hier etwas zustößt, wäre das das Schlimmste, was mir passieren könnte“, flüsterte Tom, bevor er sie küsste. …
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