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…  Vorsichtig bahnte sich das Grüppchen einen Weg durch das Chaos, welches die Sturmflut hinterlassen hatte.

...

Irgendwann blieb Kevin stehen und lauschte. Die Anderen hielten ebenfalls inne und nun hörten sie es auch. Ein leises Zischen, Krachen und Heulen aus weiter Ferne drang durchs Gebüsch.

„Was ist das?“, fragte Krissy verblüfft.

„Keine Ahnung. Vielleicht Geräusche aus der Strafkolonie. Wir müssten ja langsam in die Nähe kommen.“ Aber weiter konnte auch Tom die Herkunft dieser Laute nicht deuten. Die Ungewissheit lastete wie ein drückender Schleier über dem Grüppchen, denn niemand hatte auch nur die geringste Vorstellung, was sie in der Kharimba I Strafkolonie erwarten würde. „Wir müssen die Augen offen halten.“

Dann war es so weit. Der Kampf mit dem eintönigen, undurchdringlichen Busch fand ein abruptes Ende. Mit einem Mal hörten die Bäume auf und vor ihnen zog sich eine Schneise durch den Wald. Schnurgerade, wie mit einem Laser gebrannt. Krissy näherte sich den letzten Stämmen, doch Kevin hielt sie zurück. „Vorsicht, tu nichts überstürztes. Wir wissen nicht mit wem oder was wir es hier zu tun haben.“

„Vielleicht sollten wir uns erst einen Überblick über die Situation verschaffen“, schlug Tom vor. „Irgendeinen Zweck wird die Lichtung haben.“

Der Streifen verlief nach beiden Seiten absolut gerade, gefühlt bis zum Horizont. In der Mitte wuchsen keine Pflanzen, es wirkte aber auch nicht wie ein Weg, sondern irgendwie unnatürlich.

„Wartet, ich habe eine Idee. Das habe ich mal in irgend einem Film gesehen.“ Kevin hob einen kleinen Stein auf und warf ihn über die Lichtung. Er hatte noch nicht den höchsten Punkt seiner Flugbahn erreicht, als er plötzlich von etwas abprallte und ein gewaltiges Energiefeld kreischend aufflammte, da es aus Phase gebracht worden war. Schnell war der Spuk vorbei und nichts war mehr zu sehen.

Krissy trat unwillkürlich einen Schritt zurück. Diese gigantische Energie hätten sie in Sekundenbruchteilen verdampft wenn Kevin sie nicht zurückgehalten hätte. „Naja, – mhh ... danke für deine Warnung. Ich schlage vor, wir sehen uns erst einmal etwas um.“

„Das ist die nächstliegende Option die uns im Moment zur Verfügung steht. Vielleicht finden wir irgendwo eine Schwachstelle im Sicherheitsnetz“, schlug Kevin grinsend vor, obwohl er selbst nicht so recht daran glaubte.

Die kleine Gruppe setzte sich langsam in Bewegung. Krissy ging voran, damit niemand etwas von dem Schock mitbekam, den sie gerade erlebt hatte. …


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