… Krissy kletterte als erste die Leiter ins Schiff, während Tom und Kevin mit voller Laserkraft hinter sich den Gang vaporisierten. Irgendwo barst eine Plasmaenergieleitung. Ein Blasterstrahl musste sie getroffen haben, dann viel weiter hinten im Schacht gab es eine Explosion, deren Druckwelle sich ausbreitete und jedem Verfolger den Atem nahm. Das war Alieas. Tom schluckte, als er den plötzlichen Luftstrom im Gang spürte und die Gefahr erkannte. Die Flammenwand näherte sich rasend. Kevin war gerade auf der Leiter, als Tom schon den drastischen Wärmeanstieg im Rücken spürte. Mit doppelter Kraft sprang er die schmale Stiege empor, schleuderte Kevin ins innere, verschloss die Iris ihres Zugangskanals und blockte damit die ersten Feuerzungen, die bereits nach ihnen tasteten. Im selben Augenblick erhielt das Schiff einen Stoß und wurde vom Kreuzer weggeschleudert. Kevin rannte ins Cockpit, jemand musste die Steuerung übernehmen. Ein Flammenstrahl schoss aus der offenen Luftschleuse des Kreuzers.
Aus dem Augenwinkel bemerkte Kevin, wie sich etwas kugelförmiges vom Kreuzer löste. Die pulsierende Energiebarriere verschluckte es umgehend.
Kevin gab Energie und mit einem grellen Blitz tauchte auch ihr Schiff im Hyperraum ab, bevor durch die gigantische Detonation alles hinter ihnen zu Weltraumschrott verarbeitet wurde.
13. Wunden lecken
Ungläubig starrte Kevin auf die Instrumente. „Wow, dass nenne ich mal knapp“ Er grinste.
Die Anderen versuchten sich vom Boden aufzurappeln. Durch die Explosion hatte das Schiff einen gewaltigen Stoß erfahren. Tom rieb sich einige Beulen und half Krissy beim aufstehen. Sein Arm blutete noch immer.
Diese rieb sich den Kopf. „Ich glaub’s einfach nicht! Ihr habt das wirklich getan.“
Kevin drehte sich im Pilotensitz um. Krissy stürzte auf ihn zu, umarmte ihn und gab ihm einen dicken Kuss. Auch bei TeDo bedankte sie sich auf diese herzliche Weise. „Ohne eure Rettung …, ich wäre…“ Sie suchte nach Worten, Tränen rannen über ihre Wange. Sie hasste ihre Tränen! „Danke.“
Die beiden sahen sich an. Kevin wusste nicht, was er darauf antworten sollte. Er wäre heute fast gestorben und da schien ihm ein ‚Ach, das war doch nichts weiter‘ nicht zu passen.
„Und ich?“, fragte Tom mit verstellt ärgerlicher Stimme.
Krissy lächelte ihn an und gab auch ihm einen langen Kuss. Ihre Freunde hatten keine Ahnung, wie dankbar sie ihnen war und vielleicht war das auch besser so. …
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