…
„Nun werden wir sehen, ob TeDos Raumschiff–Konstruktionsdatenmodul wirklich so gut ist, wie er behauptet.“ Die Pläne hatten sich perfekt mit Alieas Beschreibungen gedeckt.
„Wir werden es spätestens merken, wenn uns hinter einer der Türen ein Dutzend bewaffneter Sturmtruppler erwartet“, erwiderte Kevin kühl und holte den kleinen Minicomputer aus seiner Tasche. Zum Glück hatte Susi eine ganze Menge derartiger Spielzeuge an Bord.
Vorsichtig entfernte er die Verkleidung des elektronischen Türschlosses und verfuhr genau nach TeDos Anleitung, indem er den einen Stecker des Gerätes mit einer der kleinen Buchsen im Schloss verband und eine weitere Klammer an den Metallrahmen im Schott klemmte. Nach einigen endlosen Sekunden war die Tür auf.
„Ich warte hier“, sagte Kevin, „Aber beeile dich.“
Tom war schon verschwunden.
Vollkommene Finsternis umgab ihn, als sich die automatische Tür hinter ihm wieder geschlossen hatte. Schnell trat er einige Schritte zur Seite. Wenn er nichts sehen konnte, so konnten eventuelle Gegner ihn auch nicht sehen, sofern sie keine multispektral Sichtgeräte trugen und das beruhigte ein wenig. In diesem Raum sollte sich Krissy befinden. Laut TeDos Aussage mit hoher Wahrscheinlichkeit. Er war sich nicht sicher, was er jetzt tun sollte. Vorsichtig tastete sich Tom weiter nach vorne, hier war alles Dunkel. Dann wich plötzlich der Boden unter seinen Füßen. Er schrak zurück und hielt inne. Was zum Teufel... Er tastete erneut, bis er an eine Kante gelangte, wo der Fußboden im neunzig Grad Winkel nach unten ging.
Was war das? Er lauschte erneut. Nichts war zu hören. Weder Freund noch Feind. Wo in aller Welt war sie. „Krissy?“, rief er halblaut.
Nichts.
„Krissy!“, rief er erneut, jedoch etwas lauter.
...
Krissy war aus dem Halbschlaf erwacht. Sie konnte gar nicht fassen, was sie da hörte. Schrieb es ihren überspannten Nerven zu. Doch dann flüsterte es wieder. Fast ein leiser Ruf! Das war nicht möglich. Sie wollte vor Freude schreien, doch ihre Glieder versagten. „Tom, bist du das wirklich?“, fragte sie leise.
„Ich kann nichts sehen. Wo bist du?“
„In einem vielleicht drei Meter tiefen Schacht mitten im Raum.“
„Ja, ich liege hier oben an der Kante und höre dich.“ Jetzt hörte er ihre tapsenden Schritte unten.
„Klingt so, als ob ich jetzt direkt unter dir stehe.“
„Okay, dann versuche mal meine Hand zu fassen, ja? Jetzt zählt jede Sekunde. Bis jetzt hat uns noch keiner bemerkt. …
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