… Kannten die Susi?
„Ich wünschte du wärst nicht nur ein Spion und wir könnten dir glauben. Eine persönliche Rettungsaktion, dass ist genau das, wovon hier jeder träumt, solange er noch träumen kann“, gestand ein Gefangener.
„Schaut doch her. Die Uniform! Ihr werdet feststellen, dass sie mir zu klein ist, dass sie nie für jemanden meiner Größe bestimmt war.“ Er überlegte. Was konnte er noch vorbringen. „Und wenn ihr meine Fesseln löst, könnt ihr sogar das Einschussloch auf dem Rückenteil dieses Körperpanzers sehen. So ist sie in meinen Besitz gelangt.“
„Wenn das ein Trick ist, damit wir dich von deinen Fesseln befreien, du bist sofort ein toter Mann, dass sage ich dir!“
Äußerst vorsichtig überzeugten sich die Arbeiter von Kevins Geschichte. „Vielleicht sollten wir ihm doch eine Chance geben sich unser Vertrauen zu verdienen?“
Die anderen waren geteilter Meinung doch befreiten sie Kevin von seinen Fesseln. „Woher sollen wir wissen, dass du keiner von denen bist?“, gestand der Kerzenträger. „Aber wir werden es bald erfahren.“
„Eigentlich war das recht unüberlegte mit dieser Uniform“, gestand Kevin. „Wo befinden wir uns hier überhaupt? In den Höhlen, welche am hinteren Rand des Tals zu sehen waren?“
„Genau dort. Es wird als unnötig betrachtet, uns außerhalb der Arbeit direkt zu bewachen. Überhaupt wir hier niemand wirklich bewacht. Die sorgen nur dafür, dass keiner aus diesem Talkessel entkommt, damit denen nicht die Arbeiter ausgehen. Wohin sollte man hier fliehen?
Nahrung für Arbeit! Und um genug Motivation zu erzeugen werden diejenigen, welche nicht zur Arbeit erscheinen vor aller Augen mit zwölf Unschuldigen hingerichtet. Ihr Fleisch wird langsam von Lasern verbrannt, was extrem schmerzhaft ist, wenn man sich schon mal bei der Arbeit mit so einem Ding verletzt hat. Hier ist das der Lauf der Dinge. Keiner hält die Arbeit lange durch, doch dass interessiert nicht. Aller paar Tage kommen neue Häftlinge und Vorräte mit den Rohstofftransportern.“
„Aber diese unzähligen Höhleneingänge? Dass muss eine Menge Arbeit gemacht haben.“
„Nein. Schon immer hausen die Häftlinge hier in selbst errichteten Höhlen, die sie in den Halden bauen, wo sie das abgesprengte Gestein aufschütten. Was du hier siehst ist das Werk von Generationen an Häftlingen. Da dieser Tagebau ständig wandert, wandert die Tathälfte mit der Halde ständig mit. Nur die Eingänge wurden immer nach vorne erweitert. …
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