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…  Aus Unterschlüpfen wurden schließlich Stollen, daraus letztlich ganze Tunnelsysteme. Inzwischen dürfte wohl der halbe Kontinent unterhöhlt sein“, erklärte der Kerzenträger und deutete auf den nach hinten führenden Gang.

Langsam folgten sie der nächsten Tunnelbiegung.

„Wie kommt es, dass ihr einen Aufseher gefangen nehmen wolltet. Wäre das nicht wie ein Todesurteil für euch?“, fragte Kevin.

„Oh, dass wirst du noch anders sehen, wenn du hier erst eine Weile bist. Danach kann es dir nur noch besser gehen, sogar wenn das den Tod bedeutet.

Von Minute zu Minute wurde Kevin nervöser. „Der Wachmann, den ich überwältigt habe, wann wird man den vermissen? Ich habe keine Ahnung, wie viel Zeit inzwischen verstrichen ist.“

„Genau das ist der wunde Punkt. Du warst nicht der einzige Uniformierte, den wir überwältigen konnten. Deshalb müssen wir jetzt die Vorbereitungen beschleunigen.“

„Welche Vorbereitungen?“

Sie traten in eine hallenartige Erweiterung der Höhle. Laut schallten Anweisungen durch den Saal, während Kevin Mühe hatte, mit seinem Gesprächspartner Schritt zu halten. Soeben kam ein Bote keuchend von draußen auf die kleine Gruppe zu. „Die Sturmtruppen suchen bereits nach ihren vermissten Kameraden“, verkündete er und schnappte laut nach Luft. „Leider haben einige von uns den Fehler begangen, sich ihnen in den Weg zu stellen.“ Japsen unterbrach seine Worte. „Ein Massaker ist jetzt kaum noch aufzuhalten. Die untersuchen bereits die Höleneingänge und haben auch versucht unsere Höhlung zu durchsuchen.“ Der Bote rannte weiter, um die Warnung zu verbreiten.

„Verdammt, das kommt viel zu überstürzt“, fluchte der Kerzenträger, „Wie sind noch nicht vorbereitet.“ Ein lauter Knall bestätigte seine Worte.

„Scheint als müssten wir improvisieren.“ Noch bevor seine Worte verklungen waren, rannten sie bereits aus der Halle.

Die Anderen folgten. „Wenn es schon so enden soll, dann nehmen wir wenigstens noch ein paar von denen mit!“

Die Arbeiter würden wohl kaum eine Chance gegen die schwer bewaffneten Sturmtruppler haben, doch gab es keine Alternativen und zum Pläne schmieden war es bereits zu spät. Kevin wollte Susi hier heraus holen, doch dieses Ziel war im Moment ferner denn je.

Sie rannten durch einen Tunnel der länger war, als Kevin geglaubt hatte. Endlich hörte er von ferne Lärm. Plötzlich, wie aus dem nichts kam ihnen Gefangene entgegen gerannt. Und dahinter kamen auch schon die Verfolger. …


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